Fußball und Integration: Die Internationalmannschaft
zum Hauptinhalt
Poldi

© AFP

Tagesspiegel Plus

Fußball und Integration: Die Internationalmannschaft

Von wegen 16 EM-Teilnehmer. Auch Brasilien, die Ukraine und Bosnien sind dabei. Sogar die Engländer haben es noch geschafft. Immer mehr Spieler treten nicht für ihr Geburtsland an, sondern entscheiden sich für ein anderes Nationaltrikot.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Auffälliger hätte es Lukas Podolski nicht machen können. Es war sein Nichtjubel gegen Polen, der einen neuen Trend gesetzt hat bei dieser Europameisterschaft. Zwei Tore hatte der für Deutschland stürmende Podolski gegen sein Geburtsland Polen geschossen. Aus Respekt habe er sich nicht zu überschwänglich gefreut, sagte der polnische Rheinländer später. Podolski, der Trendsetter: Ein paar Tage später bejubelte der türkischstämmige Hakan Yakin ein Tor gegen die Türkei nicht so wie die Schweizer Zuschauer. Und am Donnerstag dann hatte der Berliner Niko Kovac fast Mitleid mit den geschlagenen Deutschen und freute sich im Interview eher verhalten über das 2:1 seiner Mannschaft. Man müsse verstehen, dass er den Deutschen alles Gute wünsche, sagte Kovac. „Schließlich bin ich gebürtiger Berliner.“

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })