Sport: Südafrika glaubt
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Sport: Südafrika glaubt

Trotz holprig anlaufender Vorbereitungen will das Land bei der WM 2010 ein guter Gastgeber sein

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Sicher, die WM in Deutschland sei die beste aller Zeiten gewesen. „Aber wir werden unser Versprechen halten und 2010 die erfolgreichste WM veranstalten“, sagt Thabo Mbeki. Was er damit genau meint, hat Südafrikas Präsident bislang nicht näher erläutert. Der Weg zum Erfolg – in welcher Gestalt auch immer – ist allerdings noch ein weiter. In vier Jahren soll die erste WM-Endrunde in Afrika stattfinden und dem darbenden Kontinent weltweit ein besseres Image verpassen. Vier Jahre, die weit entfernt scheinen und dennoch so unglaublich nah sein können. In den mehr als zwei Jahren seit der Vergabe der WM nach Südafrika ist jedenfalls von den immer wieder beschworenen Fortschritten noch nicht viel zu sehen. Sorgen bereitet vor allem die Infrastruktur, allen voran das marode und oft nur in Ansätzen vorhandene Nahverkehrssystem. Unbehagen verursacht aber auch die zuletzt wieder eskalierte Gewalt. Erst vor zwei Wochen ereignete sich in Johannesburg ein Blutbad bei einer Schießerei zwischen Polizisten und Gangstern, das zwölf Menschen das Leben kostete.

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