Sozialpartner einigen sich auf 515 Euro: Ab 2020 soll es eine Mindestvergütung für Auszubildende geben
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Ein Auszubildender setzt eine Schweißnaht. Ab 2020 sollen Azubis mindestens 515 Euro erhalten.

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Sozialpartner einigen sich auf 515 Euro: Ab 2020 soll es eine Mindestvergütung für Auszubildende geben

Nach dem Mindestlohn kommt die Mindestausbildungsvergütung. Künftig sollen Azubis mindestens 515 Euro bekommen.

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Die Politik bekam es nicht geregelt, also nahmen sich die Sozialpartner des Themas an: Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer und der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann haben der Bundesregierung einen Vorschlag unterbreitet über die Höhe der gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung (MAV). Vom kommenden Jahr an sollen Azubis im ersten Jahr mindestens 515 Euro bekommen. Dann geht es in 100-Schritten weiter, also auf 615 Euro im zweiten und 715 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Doch Ausnahmen sind möglich: Die Betriebe sollen diese Untergrenze unterschreiten dürfen, wenn eine geringere Ausbildungsvergütung in einem Tarifvertrag geregelt ist. Davon erhoffen sich Sozialpartner und Politik eine höhere Tarifbindung.

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