Linken-Politikerin kritisiert Krankenkassen: Arznei-Engpässe durch Rabattverträge?
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Immer teurer. Experten kritisieren die Preispolitik der Pharmaindustrie.

© Daniel Reinhardt/dpa

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Linken-Politikerin kritisiert Krankenkassen: Arznei-Engpässe durch Rabattverträge?

Mit Rabattverträgen für Arzneimittel sparen die gesetzlichen Kassen viel Geld. Doch darunter leide die Versorgungssicherheit, kritisiert die Linke.

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Die Linksfraktion im Bundestag wirft der Bundesregierung vor, hausgemachte Ursachen für Medikamenten-Engpässe zu ignorieren. Rabattverträge der Krankenkassen mit einzelnen Arzneiherstellern führten „immer öfter zu einer bedrohlichen Verengung des Marktes“, sagte Sylvia Gabelmann, Sprecherin für Arzneimittelpolitik und Patientenrechte der Fraktion, dem Tagesspiegel Background Gesundheit & E-Health. „Wenn nur noch ein einziges Unternehmen mit seinem Präparat dafür zuständig ist, die Versorgung für 99,4 Prozent aller gesetzlich Versicherten zu sichern, ist dies ein unkalkulierbares Risiko für die Patientenversorgung.“

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