Europäische Zentralbank: Auf dem Weg zu normalen Verhältnissen
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Frage der Perspektive. Was lastet auf der EZB? Im Bild sieht man die Zentrale, fotografiert unter einer Eisenbahnbrücke.

© Roessler/dpa

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Europäische Zentralbank: Auf dem Weg zu normalen Verhältnissen

Die EZB kauft ab Januar keine neuen Anleihen mehr. Doch für Sparer endet sich erstmal nichts.

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Mario Draghi hat sein Pokerface aufgesetzt. Selbst als er verkündet, worauf alle so lange gewartet haben, verzieht der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag keine Miene. „Wir stellen die Nettokäufe von Anleihen zum Jahresende ein“, sagt Draghi. Es klingt so einfach, so trocken, so langweilig. Und doch ist das der Anfang vom Ende der lockeren Geldpolitik, ein erster Schritt in Richtung Normalisierung zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise. Eine heikle Entscheidung, auf die Draghi die Finanzmärkte bereits Monate vorher vorbereitet hat. Selbst der etwas schwächere Ausblick für die Wirtschaftsentwicklung in der Euro-Zone lässt den Italiener von diesem Plan nicht abrücken.

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