EuGH-Anwalt sieht Thermofenster kritisch: Der nächste Dieselstreit kocht hoch
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Der nächste Dieselskandal? Nach der "Umschaltlogik" muss sich VW jetzt für das Thermofenster rechtfertigen. Die Technik ist aber auch von vielen anderen Herstellern genutzt worden.

© Julian Stratenschulte/dpa

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EuGH-Anwalt sieht Thermofenster kritisch: Der nächste Dieselstreit kocht hoch

Die temperaturgesteuerte Abgasreinigung kann gegen EU-Recht verstoßen, meint der Generalanwalt. VW sieht das anders und begründet das mit dem Motorschutz.

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Die deutschen Autobauer könnten auf den nächsten Dieselskandal zusteuern. Im Streit um die sogenannten Thermofenster, die in fast allen Dieselautos verbaut sind, zeichnet sich eine Schlappe vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) ab. In seinem Schlussplädoyer kritisierte der Generalanwalt am EuGH, Athanasios Rantos, von VW verwendete Abschalteinrichtungen, die die Abgasreinigung bei Außentemperaturen von unter 15 Grad und über 33 Grad sowie bei Höhenlagen über 1000 Meter drosseln oder ganz einstellen. Solche Abgassysteme seien unionsrechtswidrig, ein solches Fahrzeug nicht verkehrsfähig, betonte Rantos am Donnerstag.

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