Thyssenkrupp: Die Krupp-Stiftung hat versagt
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Hochöfen von ThyssenKrupp in Duisburg Bruckhausen

© dpa/Arnulf Stoffel

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Thyssenkrupp: Die Krupp-Stiftung hat versagt

Die Einheit des Unternehmens wahren – das hat der letzte Krupp seinen Erben als Auftrag hinterlassen. Jetzt wird Thyssenkrupp den Spekulanten überlassen. Ein Kommentar.

Alfons Frese
Ein Kommentar von Alfons Frese

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Dem Alten wäre das nicht passiert. Kurz vor dem 100. Geburtstag starb vor fünf Jahren Berthold Beitz. An seine Stelle rückte Ursula Gather an die Spitze der Krupp-Stiftung, Mathematikprofessorin und Rektorin der TU Dortmund. Ausgerechnet die Beitz- Nachfolgerin Gather hat den Ruhr-Konzern in eine Führungskrise manövriert, die der wechselvollen und an Intrigen nicht armen Unternehmensgeschichte ein weiteres Kapitel zufügt. Ende offen.

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