Tarifstreit bei der Bahn: Die Stunde der Diplomatie
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Der große Zampano. Claus Weselsky war vor ein paar Tagen bei einer Protestkundgebung seiner Gewerkschaft in Berlin in seinem Element. Für die einen ist der GDL-Chef der letzte echte Arbeiterführer, für die anderen ein starrsinniger Streikhansel.

© Hilse/REUTERS

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Tarifstreit bei der Bahn: Die Stunde der Diplomatie

Im Tarifstreit bei der Bahn wird an einem Kompromiss getüftelt. Es geht um Geld – vor allem aber um die Kooperation des Konzerns mit den Gewerkschaften.

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Die Züge fahren wieder, Claus Weselsky läuft gut gelaunt durch die Gegend, und Wohlmeinende bemühen sich um eine Entschärfung des vertrackten Konflikts. Wenige Tage nach dem Ende des dritten Streiks wird viel versucht, um einen vierten zu verhindern. Womöglich bis Ende der Woche, so hieß es am Mittwoch, könnte mit Weselsky ein Gerüst gefunden werden, auf dem dann Verhandlungen sinnvoll seien. Dabei geht es vordergründig um Geld; im Kern des Konflikts steht die Frage, welche Rolle die kleine GDL künftig im Bahn-Konzern spielt neben der größeren Eisenbahnverkehrsgewerkschaft EVG. Und für wen die GDL Tarifverträge abschließt.

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