
© dpa
Elektromobilität im Praxistest: Eine Woche mit dem Elektroauto unterwegs
Wie kommt man mit dem E-Auto im Alltag klar? Wie oft muss man die Batterie laden - und wo? Ein Fahrtenbuch.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
TAG 1: STARTEN
Das fängt ja gut an. Das Elektroauto, mit dem ich unterwegs sein werde, wird treffsicher zum Anpfiff des Spiels Deutschland–Südkorea geliefert. Der Spediteur übergibt mir den weißen Nissan Leaf, während die Nation auf das WM-Achtelfinale hofft. Ich habe es eilig, will den Wagen einparken. Hier ist der Startknopf, check! Und jetzt? In einem E-Auto brummt kein Motor. Nur ein Fiepen ist zu hören. Läuft er schon? Und ist das die Gangschaltung? Der freundliche Spediteur hilft mir: Den Knopf auf der Mittelkonsole einfach nach hinten schieben – dann fährt das Auto nach vorne. Eigentlich logisch … Der Wagen setzt sich lautlos in Bewegung, ein Getriebe gibt es nicht, das typische Elektro-Feeling stellt sich ein. Ich schaffe es vor der Halbzeitpause zum Spiel, aber mit dem Achtelfinale wird es nichts. Der Weltmeister parkt im Hof: Der Nissan Leaf, nun in der zweiten Generation, ist das weltweit am häufigsten verkaufte Elektroauto. 340 000 Mal weltweit, 6500 davon in Deutschland. Mal sehen, wie er sich macht.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true