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Telekommunikation: Ende der Wartezeit
Kostenpflichtige Dudelschleifen sollen abgeschafft, der Wechsel des Telefonanbieters erleichtert werden. Nach langem Hin und Her will der Bundesrat die Novelle des Telekommunikationsgesetzes verabschieden.
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Teure Servicehotlines und tote Leitungen beim Wechsel des Telefonanbieters sollen in Deutschland schon bald der Vergangenheit angehören. Nach Informationen des Tagesspiegels hat sich der Vermittlungsausschuss am Mittwochabend auf die Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG-Novelle) geeinigt, die den Verbraucherschutz im Telekommunikationsbereich verbessern soll. Am Freitag soll der Bundesrat das Gesetz endgültig verabschieden. Bund und Länder hatten bis zuletzt über den netzpolitischen Teil der Novelle gestritten, in dem es um die Breitbandversorgung in Deutschland geht. Wie der Tagesspiegel aus Regierungskreisen erfuhr, sollen die Länder einen Teil der Erlöse bekommen, die der Bund vor zwei Jahren bei der Versteigerung von Rundfunkfrequenzen eingenommen hat. Zudem soll sichergestellt werden, dass die staatliche KfW-Bankengruppe den Ausbau der Breitbandnetze weiterhin mit Fördergeldern unterstützt. Im Gegenzug verzichten die Länder auf ihre Forderung, dass der Ausbau der Breitbandnetze flächendeckend in die Hand der Telekom gelegt werden soll. "Das hätte den Steuerzahler bis zu 90 Milliarden Euro gekostet und bis zu 10.000 Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Telekommunikationsunternehmen gekostet", sagte die mittelstandspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Claudia Bögel, dem Tagesspiegel.
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