Startverbote: Fluglinien: Asche kostet 1,3 Milliarden
Der internationale Luftfahrtverband Iata beziffert die Kosten, die den Fluggesellschaften durch die tagelangen Startverbote wegen der Vulkan-Aschewolke entstanden sind, auf bislang mehr als 1,3 Milliarden Euro. Der Verband rügte am Mittwoch erneut Europas Regierungen wegen ihres Krisenmanagements und forderte die Politik auf, die Fluggesellschaften finanziell zu unterstützen.
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Nach fast einwöchiger Zwangspause gab die Deutsche Flugsicherung DFS alle Flughäfen der Bundesrepublik wieder für den normalen Betrieb frei. Allerdings kam es weiter zu Beeinträchtigungen. Bis alle Maschinen wieder in ihrer Position sind, dürfte es nach Angaben von Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber noch mindestens zwei Tage dauern. Die europäische Flugsicherungsbehörde Eurocontrol erwartete, dass am Mittwoch etwa 75 Prozent aller geplanten Flüge starten konnten. Die Behörde ging zudem davon aus, dass im Laufe des Tages auch die letzten Verbote, die etwa noch für den Luftraum über Südschweden und Helsinki galten, aufgehoben werden konnten. Die deutschen Reiseveranstalter wollten am Mittwoch die letzten noch im Ausland festsitzenden Urlauber in die Heimat zurückholen. Einer Studie des britischen Geldhauses Royal Bank of Scotland zufolge waren weltweit rund sieben Millionen Passagiere gestrandet, die meisten von ihnen stammten laut Studie aus der EU.
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