Industrie 4.0: Ilsenburg statt Silicon Valley
zum Hauptinhalt
Über die Zukunft des Stahls wird bei Thyssen-Krupp, Deutschlands größtem Stahlhersteller, mal wieder gerungen zwischen IG Metall, Betriebsräten und Konzernführung. Gleichzeitig entwickelt sich das Unternehmen mit seinen 150 000 Mitarbeitern weiter zum High-Tech-Konzern, der alle Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Industrie 4.0: Ilsenburg statt Silicon Valley

Thyssen-Krupp, einer der größten deutschen Konzerne, verbindet technologischen Wandel mit dem Wandel der Unternehmenskultur.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Oliver Burkhard war das größte Talent in der IG Metall. Mit 30 Jahren leitete er die Abteilung für Tarifpolitik in der Frankfurter Zentrale, dann wechselte er an die Spitze des Bezirks Nordrhein-Westfalen, und es war eine Frage der Zeit, wann er die Führung der mit 2,3 Millionen Mitgliedern größten freien Gewerkschaft der Welt übernehmen würde. Doch er wollte nicht warten. 2012 berief der Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp den gerade 40 Jahre jungen Burkhard zum Personalvorstand – Spitzenmanager mit Verantwortung für weltweit 150 000 Beschäftigte statt Gewerkschaftsboss mit ein paar Millionen Mitgliedern.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })