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Infrastruktur: Mehr Mut zur Lücke
Ganze Regionen verlieren zunehmend Einwohner. Was bleibt, sind Straßen, die niemand braucht, oder Schulen ohne Schüler. Doch für Deutschland kann der Wandel auch eine Chance sein, meinen Forscher.
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Die alten Höfe: verlassen, die Schule: geschlossen, die Hauptstraße: ein Schlagloch. Wer hier noch wohnt, wird zu den Letzten gehören, bevor das Dorf von der Landkarte verschwindet. So düster dieses Szenario wirkt, in einigen Regionen Deutschlands ist es die Realität, sagt Reiner Klingholz, Leiter des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Und so düster ist es auch gar nicht, sondern es bietet Chancen für Deutschland, wie Klaus Töpfer, Chef des von ihm gegründeten Nachhaltigkeits-Instituts IASS in Potsdam und früherer Umweltminister, sagte. Angesichts der demografischen Veränderung und der Landflucht fordern die beiden Institute in der Studie „Vielfalt statt Gleichwertigkeit“ ein gesellschaftliches Umdenken.
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