Deutscher Immobilienmarkt: Stadt, Land, Schluss
zum Hauptinhalt
Keiner da: Nicht nur in dieser Plattenbausiedlung in Frankfurt an der Oder, sondern auch in vielen anderen Gemeinden Ostdeutschlands kehren die Bewohner ihrer Stadt den Rücken. Dem Osten droht ein gewaltiger Leerstand.

© p-a/dpa

Tagesspiegel Plus

Deutscher Immobilienmarkt: Stadt, Land, Schluss

Eine neue Studie warnt: In Berlin fehlen bis 2030 jede Menge Wohnungen, Brandenburg stirbt aus.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Berlin - Wohnungen fehlen, die Mieten steigen, die Kaufpreise auch. Eigentumswohnungen und Häuser werden unerschwinglich. Das ist die Angst der Städter, die in den großen Ballungsräumen Berlin, Hamburg oder München leben. Doch oft nur wenige Kilometer entfernt haben die Menschen ganz andere Probleme: Hier stehen Wohnungen leer, Häuser sind unverkäuflich, Stadtteile verfallen. Glaubt man einer neuen Studie, die das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat, driftet der Wohnungsmarkt in Deutschland auseinander. Während die Nachfrage nach Wohnraum in den großen Metropolen und im Süden Deutschlands weiter zunimmt, werden im Osten in den nächsten 20 Jahren immer mehr Wohnungen leer stehen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })