Thyssen-Krupp: Raus aus Amerika
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In einer Bucht bei Rio de Janeiro hat Thyssen-Krupp das Stahlwerk gebaut. Und dabei Milliarden in dem sumpfigen Boden versenkt. Foto: p-a/dpa

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Thyssen-Krupp: Raus aus Amerika

Thyssen-Krupp will die neuen Stahlwerke in Brasilien und in den USA verkaufen. Rund zehn Milliarden Euro hat der Essener Konzern investiert - ein Milliardengrab.

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Berlin - So sieht das also aus, wenn „die Talsohle durchschritten“ ist: Die Aktie verliert fünf Prozent und liegt am Ende der Dax-Tabelle. Die gut gemeinten Worte von Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender des Thyssen-Krupp-Konzerns, wirkten am Dienstagmittag verheerend an der Börse. Dabei „blicken wir verhalten optimistisch auf die zweite Jahreshälfte“, hatte Hiesinger anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen verlauten lassen. Ein paar Stunden später kam der Knaller: Der Konzern kündigte den Verkauf der beiden Stahlwerke in Übersee an – und der Aktienkurs drehte ins Positive.

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