Metallindustrie: Tarifstreit in der entscheidenden Phase
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Hunderttausende haben in den vergangenen Wochen im Warnstreik für mehr Geld und kürzere Arbeitszeit demonstriert.

© imago/Jörg Schüler

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Metallindustrie: Tarifstreit in der entscheidenden Phase

Im Metallkonflikt gehen IG Metall und Arbeitgeber auch bei der Arbeitszeit aufeinander zu. Bis zum Wochenende könnte es einen Kompromiss geben.

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Zeit oder Geld? Diese Frage könnte am Ende den Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beenden. Das ist allerdings etwas anderes als der Anspruch, mit dem die IG Metall ihre Forderung für die 3,8 Millionen Metaller seit ein paar Wochen in Warnstreiks vertritt. Da geht es nämlich um Zeit und Geld. Die Gewerkschaft möchte einen individuellen Anspruch auf Verkürzung der Wochenarbeitszeit durchsetzen und dabei für bestimmte Beschäftigte einen Teillohnausgleich. Schichtarbeiter und Metaller mit Kindern (unter 14 Jahren) oder pflegebedürftigen Angehörigen sollen vom Arbeitgeber bis zu 200 Euro im Monat bekommen. Das wäre ein Teillohnausgleich, der in den unteren Einkommensgruppen bis zu 50 Prozent der Lohneinbußen durch die Arbeitszeitverkürzung wettmacht. Die Arbeitgeber wollen sich darauf keinesfalls einlassen, sprechen von einer „Stilllegungsprämie“ für Arbeitnehmer, deren Arbeitszeit in der Hochkonjunktur und angesichts des Fachkräftemangels eigentlich verlängert werden müsste.

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