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Streiks bei der Lufthansa: Ufo gegen Verdi
Bei den Lufthansa-Streiks geht es vor allem um den Einfluss der Gewerkschaften. Eurowings trifft der Arbeitskampf besonders stark.
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Ein letztes Aufbäumen oder Auftakt zu einem heißen Herbst im Lufthansa-Konzern? Diese Frage war am Sonntagnachmittag zur Halbzeit des Streiktags der Flugbegleitergewerkschaft Ufo nicht zu beantworten. Die Lufthansa spielte die Auswirkungen herunter, „mehr als 90 Prozent sind zur Arbeit gekommen“, sagte ein Sprecher. Ufo betonte dagegen die hohe Streikbeteiligung, rund 100 Flüge mussten gestrichen werden. In Berlin betraf das Eurowings: Von 25 Flügen, die bis zum frühen Sonntagabend geplant waren, fielen 15 aus. „Eurowings behält sich rechtliche Schritte gegen die Ufo vor“, teilte die Airline mit. Lufthansa stuft die Warnstreiks als rechtswidrig ein, weil die Ufo den Gewerkschaftsstatus verloren habe, der Ufo-Vorstand kein Vertretungsmandat habe und Tarifverträge nicht rechtswirksam gekündigt worden seien.
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