Streiks bei der Lufthansa: Ufo gegen Verdi
zum Hauptinhalt
Fast 100 Flüge fielen am Sonntag aus, knapp 20 in Berlin bei der Lufthansa-Tochter Eurowings.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Streiks bei der Lufthansa: Ufo gegen Verdi

Bei den Lufthansa-Streiks geht es vor allem um den Einfluss der Gewerkschaften. Eurowings trifft der Arbeitskampf besonders stark.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Ein letztes Aufbäumen oder Auftakt zu einem heißen Herbst im Lufthansa-Konzern? Diese Frage war am Sonntagnachmittag zur Halbzeit des Streiktags der Flugbegleitergewerkschaft Ufo nicht zu beantworten. Die Lufthansa spielte die Auswirkungen herunter, „mehr als 90 Prozent sind zur Arbeit gekommen“, sagte ein Sprecher. Ufo betonte dagegen die hohe Streikbeteiligung, rund 100 Flüge mussten gestrichen werden. In Berlin betraf das Eurowings: Von 25 Flügen, die bis zum frühen Sonntagabend geplant waren, fielen 15 aus. „Eurowings behält sich rechtliche Schritte gegen die Ufo vor“, teilte die Airline mit. Lufthansa stuft die Warnstreiks als rechtswidrig ein, weil die Ufo den Gewerkschaftsstatus verloren habe, der Ufo-Vorstand kein Vertretungsmandat habe und Tarifverträge nicht rechtswirksam gekündigt worden seien.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })