Der Sozialstaat trägt in der Krise: Ungleichheit nimmt nicht zu
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Die Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe treffen die Coronamaßnahmen besonders hart.

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Der Sozialstaat trägt in der Krise: Ungleichheit nimmt nicht zu

Kurzarbeitergeld und staatliche Hilfen gleichen Einkommensverluste in der Pandemie weitgehend aus. Neue Studien von Wirtschaftsforschern.

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Das soziale Netz trägt. Zwar müssen viele Arbeitnehmer in Corona-Zeiten Einkommenseinbußen vor allem aufgrund von Kurzarbeit verkraften. Doch die staatlichen Anti-Krisenmaßnahmen gleichen das zum großen Teil aus; die Spaltung der Gesellschaft vertieft sich nicht. Zu dieser Einschätzung kommen drei Wirtschaftsinstitute in ihren aktuellen Studien. Neben dem Kurzarbeitergeld hat der einmalig ausgezahlt Kinderbonus bei der Stabilisierung der Haushaltseinkommen geholfen. Ferner die Erhöhung des Steuerfreibetrags für Alleinerziehende, der Notfall-Kindergeldzuschlag sowie der erleichterte Zugang zu Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende. „Ohne die staatlichen Maßnahmen hätten wir eine größere Ungleichheit als vor der Krise“, schlussfolgerte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Deshalb müsse die Politik auch weiterhin Firmen und Bürger unterstützen.

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