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IWF-Weltbank-Treffen: US-Schelte statt Euro-Bashing
Beim Treffen von IWF und Weltbank müssen sich die USA einiges anhören. Für die europäischen Vertreter geht es hingegen ungewohnt entspannt zu - obwohl die Euro-Krise nicht gelöst ist.
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Washington - Für die Amerikaner war das neu: unverhohlene Kritik der anderen Industrie- und vor allem der Schwellenländer. Wie bei kaum einem Treffen der G 20-Finanzminister und kaum einer Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank zuvor mussten sich US-Vertreter dies in den vergangenen Tagen und noch dazu in ihrer Hauptstadt gefallen lassen. „Die USA müssen dringend handeln, um die kurzfristigen finanziellen Unsicherheiten anzugehen“, heißt es im Kommuniqué des G 20-Treffens, das am Rande der IWF-Tagung stattfand, mit Blick auf den Haushaltsstreit. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gab sich dennoch vorsichtig optimistisch. „Sorgen mache ich mir schon“, sagte er in Washington. Aber: „Wir sind zuversichtlich, dass unsere amerikanischen Freunde bald eine Lösung finden werden.“ Am Samstagabend berichteten US-Medien, die Gespräche zwischen US-Präsident Barack Obama und Vertretern der Republikaner seien vorerst gescheitert.
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