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Lausitzkonferenz des DGB: Was heißt schon "idealerweise"?
Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hadert mit der Ampelkoalition, sein Brandenburger Kollege Woidke gibt sich gelassen.
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Das gute Verhältnis der beiden Ministerpräsidenten wird der Ampel-Koalitionsvertrag wohl nicht beschädigen. Michael Kretschmer sieht den „lieben Dietmar“ noch immer an seiner Seite, wenn es um einen Kohleausstieg erst in den 2030er Jahren geht. Für das auch unter Mitwirkung von Dietmar Woidke verabredete Ende der Kohleverstromung „idealerweise“ 2030 fehlt dem sächsischen CDU-Regierungschef jedoch jedes Verständnis. Mit einem „riesigen Aufwand“ habe sich die Kohlekommission Anfang 2019 auf das Ausstiegsdatum 2038 verständigt und dabei „den Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie befriedet“. Der Koalitionsvertrag der Ampel breche den Konflikt neu vom Zaun, sagte Kretschmer am Mittwoch bei einer digitalen Lausitzkonferenz des DGB und appellierte an die Gewerkschaften, „sich nicht zu schnell auf diesen Weg einzulassen“.
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