Steuerhinterziehung: Wie Anleger sich ehrlich machen können
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Die Enthüllungen der Offshore-Leaks haben gezeigt, dass Steuerflucht ein globales Phänomen ist.

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Steuerhinterziehung: Wie Anleger sich ehrlich machen können

Luxemburg kündigte letzte Woche an, sich an der automatischen Weitergabe von Informationen zu Zinserträgen zu beteiligen. Viele Deutsche haben dort noch Geld versteckt. Jetzt wächst die Angst, entdeckt zu werden. Eine Selbstanzeige hilft.

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Das Geld reiste auf vielen verschiedenen Wegen nach Luxemburg. Versteckt in Kekspackungen oder ausgehöhlten Orangen, per Bankkurier oder schlicht via Überweisung schafften deutsche Anleger Anfang der 90er Jahre Milliarden Mark in das kleine EU-Land. Aus Angst vor den schärferen deutschen Zinssteuern, die 1992 eingeführt wurden, brachten selbst Kleinanleger ihr Erspartes in das als verschwiegen und sicher geltende Großherzogtum. Mindestens 100 Milliarden DM sammelten die luxemburgischen Töchter deutscher Banken und Sparkassen allein bis Sommer 1991 ein. Einige der einstigen Fluchtmilliarden liegen noch heute – längst umgewandelt in Euro – in den Tresoren der Geldinstitute. Ein Teil des Geldes dürfte sich demnächst wieder auf Reisen machen: zurück nach Deutschland oder weit weg in sicherere Steuerschlupflöcher in der Karibik oder in Asien.

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