Hannover Messe eröffnet: Wie viel Staat darf’s sein?
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Automatisch und digital ist die deutsche Industrie erfolgreich. Anders als die deutschen Behörden.

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Hannover Messe eröffnet: Wie viel Staat darf’s sein?

Zur Eröffnung der digitalen Hannover Messe geht es um bürokratische Hemmnisse – die Industrie legt dennoch kräftig zu.

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Wie viel Staat verträgt die Wirtschaft? Und welche Art von Staat braucht die Wirtschaft? Diese Fragen standen am Montag bei der Eröffnung der digitalen Hannover Messe im Mittelpunkt. Das Zusammenspiel von Politik und Industrie ist unverzichtbar für die Dekarbonisierung und Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft. Dabei ist das Rollenverständnis bisweilen strittig. Annalena Baerbock, die mögliche Kanzlerkandidatin der Grünen, verteidigte selbstbewusst den Ansatz der Umweltpolitiker, der Wirtschaft mit einer Mischung aus Förderung und Ordnungsrecht auf die Sprünge zu helfen. „Jede Regulierung ist eine Chance, um Neues auf den Markt zu bringen“, meinte Baerbock in einer Diskussionsveranstaltung mit den Präsidenten des Maschinenbaus und der Elektroindustrie. Innovationen seien wirkungsvoller für den Klimaschutz als Verbote und Regulierungen, hielten die Industrievertreter dagegen.

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