Eine neue Biologie für neue Therapien?: „Die Evidenz ist da“
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Tour Guides auf dem Weg zu neuen Medikamenten: Mark Murcko (links) ist wissenschaftlicher Leiter, Stephen Hale Vizepräsident der Biotech-Firma Dewpoint. Die Firma sucht jetzt auch in Berlin nach neuen Medikamenten gegen Krankheiten sucht, die auf Fehlfunktionen von „Kondensaten“ beruhen.

© Dewpoint

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Eine neue Biologie für neue Therapien?: „Die Evidenz ist da“

Dass „Kondensate“ wichtig für die Zellfunktion sind, ist erst seit kurzem bekannt. Die Firma Dewpoint will das schon für Therapien nutzen. Ein Interview.

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Dewpoint wurde in Dresden und Boston gegründet, nun will die Firma in Berlin, auf dem Bayer-Gelände in Wedding, einen dritten Standort eröffnen. Warum?
Stephen Hale: In Dresden haben wir das Max-Planck-Institut für Zellbiologie und Genetik, und das ist ein großartiger Rekrutierungspool. Aber es ist limitiert aus einer industriellen Perspektive, von der Art der Fachleute, die wir anstellen können. Wir wollen eine diverse, inklusive Gemeinschaft innerhalb der Firma bilden, die uns einen wissenschaftlichen und intellektuellen Vorteil verschafft. Wir hatten zwar keine Schwierigkeiten bisher, solche Leute in Dresden anzuwerben, die Hälfte unserer Mitarbeiter dort stammt aus Deutschland, die andere nicht, ein guter Mix. Aber Berlin ist eine Metropole, hat eine breitere Bevölkerung, und es dürfte dort einfacher sein, hochqualifizierte Forscher nach Berlin zu locken. Berlin ist eine Stadt, wo man leben will, sie ist dynamisch, pulsierend. Und außerdem sitzt dort Bayer …

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