Mithilfe von Stammzellen aus Nabelschnurblut: Dritter Mensch von HIV-Infektion geheilt
zum Hauptinhalt
HI-Viren (gelb) befallen vor allem T-Zellen (blau), können ihre Baupläne aber auch ins Genom vieler anderer Zellen schreiben und dort „schlummern“.

© Imago/Stock Trek Images

Tagesspiegel Plus

Mithilfe von Stammzellen aus Nabelschnurblut: Dritter Mensch von HIV-Infektion geheilt

Nach einer Transplantation von Stammzellen aus Nabelschnurblut ist eine Frau jetzt wohl frei von dem Aids-Erreger. Der Therapie-ansatz ist vielversprechend.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Medikamente können die Folgen einer HIV-Infektion minimieren, aber erst bei zwei Menschen gelang es bislang, die Viren gänzlich aus dem Körper zu vertreiben, zuerst in Berlin. Nun ist es in New York bei einer dritten Person, einer Frau mittleren Alters, gelungen. Die dabei von der behandelnden Ärztin JingMei Hsu vom Weill Cornell Medicine Center eingesetzte Stammzelltherapie könnte anders als bei den bisherigen Versuchen schonender sein und für mehr HIV-Infizierte infrage kommen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })