Größter Mers-Ausbruch außerhalb des Nahen Ostens: Erster Mers-Fall in China
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Das National Medical Center in Seoul hat ein Notfallzentrum eingerichtet, in dem neue Patienten mit Verdacht auf Infektion mit dem hochansteckenden Mers-Virus isoliert werden sollen. Wo die bereits erkrankten Mers-Infizierten behandelt werden, halten die sükoreanischen Behörden geheim.

© AFP/JUNG YEON-JE

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Größter Mers-Ausbruch außerhalb des Nahen Ostens: Erster Mers-Fall in China

In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul haben sich 18 Menschen mit dem Atemwegsvirus Mers infiziert. Jetzt hat ein Geschäftsreisender die Krankheit auch nach China verschleppt.

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Insgesamt 18 Menschen haben sich in Südkoreas Hauptstadt Seoul mit einem hochansteckenden Coronavirus infiziert, das die Atemwege befällt und das „Middle East Respiratory Syndrome“ (Mers) auslöst. Ein Sohn des dritten Seouler Mers-Patienten hat das Virus nun auch nach China eingeschleppt. Der 44-Jährige flog am Dienstag letzter Woche nach Hongkong, einen Tag bevor bei seinem Vater Mers diagnostiziert wurde. Erst nach der Weiterreise in die Provinz Guangdong erkrankte er, wo er sich in Behandlung begab und seit dem vergangenen Mittwoch isoliert behandelt wird. Allein in Südkorea stehen inzwischen über 680 Menschen, in China über 60 unter Quarantäne oder Beobachtung.

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