Gentechnik: Geschickt geschnippelt
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Eine Stachelbeerpflanze, die von Mehltau befallen ist.

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Gentechnik: Geschickt geschnippelt

Neue Gentechniken erlauben Erbgutveränderungen, die sich von natürlichen nicht mehr unterscheiden. Die Anwendung soll "so einfach wie Brötchenbacken" sein - und in Pflanzen nicht mehr nachweisbar.

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Sie schmecken unvergleichlich lecker, diese Erdbeeren, die beim Waldspaziergang am Wegesrand wachsen. Aber sie sind winzig. Die großen, fleischigen Varianten aus dem Supermarkt hingegen sind oft wässrig und erinnern nur entfernt an Erdbeergeschmack. Den Züchtern sind auf dem Weg zur Kulturerdbeere offenbar die Geschmacksgene verloren gegangen. Wie wäre es, wenn sich diese Gene in den Kulturerdbeeren wieder einschalten ließen? Wenn mit der gezielten Veränderung von ein paar Erbgutbausteinen Weizen gegen Mehltau resistent würde? Oder sogar Blutzellen des Menschen dem Aids- und anderen Viren trotzen könnten?

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