Gefaltete Papyri am Computer lesen
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Dem Text auf der Spur. Volumenrendering eines gefalteten Papyrus, berechnet aus einem Röntgentomogramm. Es wurde von Norbert Lindow am Zuse-Institut Berlin (ZIB) erstellt. Das Tmogramm wurde am Msuem für Naturkunde von Kristin Mahlow in der AG von Johannes Müller erstellt.

© Museum für Naturkunde; ZIB

Tagesspiegel Plus

Mathematik und Archäologie: Papyri als Computer-Puzzle

Mit Hilfe der Mathematik und bildgebender Verfahren werden gefaltete Papyri am Computer virtuell entfaltet und lesbar gemacht

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Zahlreiche Metallkisten und Pappschachteln mit Papyri lagern seit mehr als 100 Jahren im Depot des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Sie stammen von der Grabung auf der Nilinsel Elephantine, die Otto Rubensohn von 1906 bis 1908 unternahm. Im Archäologischen Zentrum der Staatlichen Museen sind jetzt die ersten dieser Elephantine-Kisten geöffnet worden. Allein in einer wurden 1700 Papyri und Papyrus-Fragmente entdeckt, erzählt die Ägyptologin und zuständige Kuratorin Verena Lepper. Ein unermesslicher Schatz, der gehoben werden will, denn Schrift ist mit das Wertvollste, was Archäologen finden können.

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