Aufschrei der wissenschaftlichen Mitarbeiter: „Professur oder nichts, top oder hopp“
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Zwei Lehre Stühle stehen in einem Bibliotheksraum auf einem leicht erhöhten Podium.

© Mike Wolff

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Aufschrei der wissenschaftlichen Mitarbeiter: „Professur oder nichts, top oder hopp“

Zwei-Monats-Verträge, Druck vom Chef und die Angst, auf der Straße zu stehen: Wissenschaftliche Mitarbeiter an Universitäten und Forschungsinstituten berichten über ihre Arbeitsverhältnisse.

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Zehntausende wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten unter prekären Bedingungen – mit kurzen Vertragslaufzeiten und vielfach nur halben Stellen. Aussichten auf eine Professur haben nur die wenigsten, ansonsten gibt es aber kaum Dauerstellen. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) versprach jetzt in der „SZ“ eine baldige Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, mit der Vertragslaufzeiten festgeschrieben werden sollten, die der Projektdauer oder der Qualifikationszeit entsprechen. Für Daueraufgaben an Unis müsse es zudem Dauerstellen geben. „Das würde bedeuten, dass jemand, der 12 Stunden oder mehr unterrichtet, ebenso eine feste Stelle bekommen müsste wie Wissenschaftsmanager, die etwa Drittmittel einwerben“, kommentiert GEW-Vize Andreas Keller.

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