
Ein Angreifer sticht bei einem Stadtfest in NRW anscheinend wahllos auf Menschen ein. Der IS bekennt sich zu der Tat. Ein Überblick über die Nachrichtenlage.

Ein Angreifer sticht bei einem Stadtfest in NRW anscheinend wahllos auf Menschen ein. Der IS bekennt sich zu der Tat. Ein Überblick über die Nachrichtenlage.

Kurz nach dem Start der Veranstaltung kippt die Stimmung am Südstern. Nachdem von der Bühne aus der Slogan „From the River to the Sea“ angestimmt wird, schreitet die Polizei ein.

Wegen einer umstrittenen Parole bei einer Protestkundgebung im Kontext mit dem Gaza-Krieg soll es zum Prozess kommen. Dazu kommt es nicht. Stattdessen registriert die Polizei neue Vorfälle.

Der Philadelphi-Korridor markiert die Grenze zwischen Gaza und Ägypten. Die Frage ist: Wer soll darüber das Sagen haben, die Hamas oder Israel? Ein elektronisches Überwachungssystem könnte nun helfen.

Mit seinem West-Eastern Divan Orchestra und Anne-Sophie Mutter als Solistin warb Daniel Barenboim am Freitagabend musikalisch um Frieden im Nahen Osten. So war das Konzert in der Waldbühne.

Nach dem Hamas-Terror vom 7. Oktober äußerten sich die Grünen so solidarisch mit Israel wie keine andere Partei. Doch die eigene Anhängerschaft sieht das Vorgehen Israels in Gaza kritisch.

Erneut ruft die „Student Coalition Berlin“ zu einem Protestcamp in der Hauptstadt auf. Dieses Mal geht es nicht um Palästina. Protestort ist der Alexanderplatz.

Weil sie die umstrittene Parole „From the river to the sea“ skandiert hatte, muss eine 22-Jährige eine Geldstrafe zahlen. Der Gerichtssaal wird wegen Tumulten im Zuschauerraum geräumt.

Durch das neue Sportforum gehen Sport- und Jugendaktionsflächen im Schlaatz verloren. Der Integrationsgarten ist den Baggern im Weg.

Hunderte Menschen nehmen am Begräbnis des getöteten Hamas-Chefs Hanija in Katar teil. Nach AFP-Informationen kursieren zwei Szenarien für einen möglichen Angriff auf Israel.

Nadim Helow ist Capitain der „Blue Man Group“. Wo er es sich gutgehen lässt, wenn die blaue Farbe runter ist, verrät er hier.

In Berlin kam es am Mittwochabend es zu einer Spontandemonstration für Palästina. Vor dem Hintergrund des getöteten Hamas-Funktionärs Hanija war die Stimmung aufgeheizt.

Auch abseits des Christopher Street Days hatte die Polizei viel zu tun: Bei einer Palästina-Demo wurden strafbare Parolen skandiert und Beamte angegriffen. Und auch Neonazis rückten an.

Pfiffe, Drohungen, Ausschlussforderungen und Politiker, die Israelis explizit nicht willkommen heißen. Auch wenn die Sicherheitsvorkehrungen immens sind, gibt es keinen 100-prozentigen Schutz.

Ein Video zeigt, wie ein Polizist einer Frau bei einer pro-palästinensischen Demo am Potsdamer Platz ins Gesicht schlägt. Jetzt wird wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt ermittelt.

Die lesbische Szene Berlins streitet derzeit über Antisemitismus und Gazakrieg. Der Dyke* March wird von einigen als nicht sicher für jüdische Menschen gesehen. Deshalb gibt es am Freitag eine Gegendemo.

Ein Staat der Juden neben einem der Palästinenser – dass es diese Lösung noch nicht gibt, liegt bei Weitem nicht allein an Israel. Der Frieden hängt davon ab, dass ein Ausgleich gelingt.

Die Palästinenser werfen Israel einen Bruch des olympischen Friedens vor und verweisen auf die Folgen des Gaza-Kriegs für palästinensische Sportler. Nun fordern sie den Ausschluss Israels von Olympia.

Warum es – eigentlich – nicht schwer ist, zwischen sachlicher Kritik und antisemitischer Hetze zu unterscheiden. Ein Essay.

Auch in Berlins LGBTIQ-Community wird erbittert über Gaza und Israel gestritten. Antisemitismus-Experte Stefan Lauer über Schwarz-Weiß-Denken, Positionierungszwang und den BDS-nahen Internationalistischen Queer Pride.

Nach einem Brandanschlag im Kontext des Gazakriegs übergab das Gymnasium Tiergarten die Zeugnisse am Mittwoch auf dem Schulhof. Anderswo dominierten ermutigende Botschaften.

Rund 150 Menschen versammelten sich am Abend zu einem unangemeldeten propalästinensischen Protest auf der Sonnenallee. Dabei kam es zu gewalttätigen Szenen.
19 Tage lang haben sie gecampt, diskutiert und protestiert. Die Uni habe nicht reagiert, beklagen die Protestierenden. Nun seien die Möglichkeiten ausgeschöpft.

Neu aufgefundene Texte der deutsch-amerikanischen Philosophin zeigen: Ihr war an Gerechtigkeit für die palästinensischen Flüchtlinge gelegen – und an einem binationalen Staat.

In neun Monaten gab es keine einzige Großdemonstration gemäßigter Pro-Palästinenser. Was stimmt mit denen nicht?

Die sportlichen Auftritte von Deutschland und der Türkei bei der EM haben bei Türkiyemspor Begeisterung ausgelöst. Der Verein betont dabei die verbindende Kraft von Fußball.

Zur angekündigten Kundgebung vor dem Gymnasium Tiergarten kamen rund ein Dutzend Abiturienten. Auslöser der Demo war die Absage der Abiturfeier: Die Schulleitung befürchtete pro-palästinensische Proteste.

Vor der Aula standen Polizeibeamte, die Zeugnisse wurden in kleinen Gruppen verliehen: Der Abiturjahrgang 2024 ist offiziell aus dem Gymnasium Tiergarten verabschiedet worden. Am Freitag steht der Schule eine Demo bevor.

Um die Schülerinnen und Schüler „nicht zu gefährden“, will das Gymnasium Tiergarten am Freitag den Schulschluss vorverlegen. Vermieden werden soll ein Aufeinandertreffen mit Demonstranten.

Nach dem EM-Sieg gegen Österreich feierten Tausende Türkei-Fans den Einzug in das Viertelfinale auch in Berlin ausgelassen. Erneut kam es zu einem Unfall, jedoch ohne schwere Folgen.

Ihre Partei steckt in einer existenziellen Krise, nun rechnen die Altmeister ab. Nach einem denkwürdigen Abend mit Dietmar Bartsch und Gregor Gysi hat die Parteispitze am Mittwoch reagiert.

Wieder versammeln sich Hunderte zu einem propalästinensischen Protestzug. Zweimal musste die Demonstration durch Wedding von der Polizei gestoppt werden, es laufen Ermittlungen.

Vor Festivalbeginn sorgte die Fusion wegen ihrer widersprüchlichen Position zum Nahostkonflikt für Kritik. Am Ende haben viele Mitarbeitende und Gäste ihre Antisemitismuskritik zum Ausdruck gebracht.

Eine Schule sagt aus Sorge vor Palästina-Protest ihre Abschlussfeier ab – und erntet bundesweit Aufsehen. Doch Abiturienten waren stets die falschen Adressaten für amtliches Auftrumpfen.

Bei der 4. East-Pride-Parade demonstrierten Menschen ihre Solidarität mit Juden in Deutschland und Israel. Die Veranstaltung startet immer an der Gethsenamekirche – in Erinnerung an ihre Vergangenheit.

Die East-Pride-Demo am Sonnabend hat das Motto „Homos sagen Ja zu Israel – Queers for Israel“. Wir haben mit den Veranstalter:innen Anette Detering und Wolfgang Beyer gesprochen.

Das Gymnasium Tiergarten hat dem Abiturjahrgang einen Kompromiss zur Rettung der Zeugnisverleihung präsentiert. Der Demonstration von Israelgegnern will es aber zuvorkommen.

Hamza Howidy wuchs in Gaza auf, wurde nach Protesten inhaftiert und floh kurz vor Beginn des Krieges. Im Exil setzt er sich für den Frieden zwischen Palästinensern und Israelis ein – und gegen die Hamas.

Der Protest gegen Israel und den Gaza-Krieg reißt nicht ab. Auch an diesem Wochenende gibt es zahlreiche Demonstrationen in Berlin. Es kam auch zu Festnahmen.

Wegen befürchteter Pro-Palästina-Ausschreitungen von Abiturienten sagte das Gymnasium Tiergarten die Zeugnisfeier ab. Bildungssenatorin Günther-Wünsch stellt sich hinter die Schulleitung.
öffnet in neuem Tab oder Fenster