Alle Tagesspiegel-Artikel vom 08.02.2004
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Sein Doktorvater Carl Dietrich Bracher schwärmt noch heute von der „Verlässlichkeit und Diskretion des jungen Mannes“, der schon mit 22 Jahren sein Studium abschließen konnte. Thomas Mirow, 1953 als Diplomatensohn in Paris geboren, trat 1971 in die SPD ein und war später Büroleiter bei Willy Brandt.

Was nützt dem Kanzler die gewonnene Zeit, wenn er nicht mehr viel zu sagen hat? Deutschland hat nun einen Prinzregenten Müntefering.

VON TAG ZU TAG Ariane Bemmer weint dem Winterschlussverkauf hinterher Man sollte ja meinen dürfen, dass Einzelhändler was vom Markt verstehen. Davon, warum wer was für wie viel kauft oder kaufen würde.

Betrifft: Der „Sonntag“ vom 1. Februar 2004 Ohnehin kein großer Zeitungsleser, gaben mir auch Stichproben nie das Gefühl, wirklich etwas verpasst zu haben.

Martenstein verrät die ganze Wahrheit über Filmkritiker Wenn ein Kritiker sagt: „Der oder jener Film ist zum Speien“, gehe ich meistens rein. Der betreffende Film besitzt die Kraft, Emotionen zu wecken.

Die Brüsseler EUMaschinerie kommt immer wieder in die Schlagzeilen – sie ist als regelungswütig, ineffizient und zu teuer verschrien. Das bekamen jüngst auch die EU-Parlamentarier zu spüren, deren Streben nach höheren Diäten abschlägig beschieden wurde.

Betrifft: „Die Justiz schließt die Reihen gegen die Polizei“ vom 3. Februar 2004 Nach meiner Erfahrung wird ein gefordertes Strafmaß meist auch ausgeschöpft.

Der geschäftliche Teil der Berlinale, der an das Festival angedockte Filmmarkt, wird ab 2005 voraussichtlich aufgewertet werden. Festivalleiter Dieter Kosslick und Marktchefin Beki Probst luden Filmanbieter und käufer am gestrigen Sonnabend zum Mittagessen, um ihre Pläne zu erläutern.

In der Charité waren die Ärzte mit einer einmaligen Operation erfolgreich: Stefanie H., seit 15 Jahren unheilbar krank, bekam acht neue Organe auf einen Schlag eingepflanzt

Von Ingo Bach

Wegen Millionenlöchern und fragwürdiger Geldspritzen sind sie jetzt wieder Stadtgespräch – Irene Moessinger und ihr Tempodrom. Die Vorgeschichte reicht weit ins alte West-Berlin zurück. Wie ein Traum zu einer Institution und dann zu einem Politikum wurde

Von Matthias Oloew

Foto: Rückeis / Montage: DP HINTER DEN LINDEN Eine Marke ist dieser Kanzler ja schon. Einfach mitten in der Legislaturperiode den Posten des Parteivorsitzenden hinschmeißen.

Von Matthias Meisner
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