BER-Chaos: Lärm in Tegel, Krach um Schwarz
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Der Streit um die mehrfach gescheiterte Eröffnung des Hauptstadtflughafens in Schönefeld dauert an.

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BER-Chaos: Lärm in Tegel, Krach um Schwarz

Ein Wechsel auf dem Winterplan bringt weitere Flüge am Flughafen Tegel - die Anwohner müssen sich auf mehr Lärm einstellen. Die BER-Gesellschafter liefern sich derweil eine harte Auseinandersetzung um die Zukunft des Geschäftsführers Rainer Schwarz.

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Für die Anwohner in Spandau, Reinickendorf, Wedding und Pankow steigt in den kommenden Monaten die Lärmbelastung. Denn in Tegel gibt es seit dem Flugplanwechsel am Sonntag 187 mehr Flugbewegungen pro Woche. Allein der Umzug der Lufthansa-Tochter Germanwings von Schönefeld nach Tegel bringt 108 Flugbewegungen zusätzlich pro Woche. Beide Linien wollten eigentlich längst vom BER fliegen. Jetzt holt Lufthansa die Billig-Tochter nach Tegel, auch weil diese den Europa-Verkehr zum großen Teil übernimmt. Die Flughafengesellschaft rechnet mit neun Prozent mehr Verkehr als im Vorjahr. Noch mehr Flüge und damit noch mehr Lärm sind wegen der Ferienflieger im Sommerflugplan zu erwarten. Erst ab 27. Oktober soll es dann ruhig werden – wenn BER öffnet. Bis dahin läuft noch die politische Aufarbeitung des BER-Desasters um die mehrfach verschobene Eröffnung und die auf 4,3 Milliarden verdoppelten Kosten.

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