
Das Viertel zwischen Rosenthaler Straße und Rosa-Luxemburg-Platz steht wie kaum ein anderes in Berlin für Gentrifizierung. Dazwischen liegen alte linke Institutionen. Was die Menschen hier umtreibt.

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Die Künstler bringen Szene, die Szene sorgt für Veränderung und die Veränderung führt zur Verdrängung: An der Gentrifizierung und seinen Auswirkungen kommt kaum eine Großstadt vorbei. Hier finden Sie Hintergründe und Kommentare zu Wohnungsnot, Stadtentwicklung und den Menschen, die dahinter stehen.

Das Viertel zwischen Rosenthaler Straße und Rosa-Luxemburg-Platz steht wie kaum ein anderes in Berlin für Gentrifizierung. Dazwischen liegen alte linke Institutionen. Was die Menschen hier umtreibt.

Die Parteienlandschaft im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist vielfältig. Selbstgemachte Plakate haben Tradition. Die Partei „B*“ möchte das Parteiensystem auflösen, hin zu Anarchie und Selbstverwaltung.

Die Grünen gewinnen in Berlin-Mitte seit Jahren deutlich und Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger ist beliebt. Trotzdem ist bei dieser Wahl etwas anders.

In Mexiko ist die Kluft zwischen Arm und Reich riesig. Die WM könnte sie noch größer machen. Über ein falsches Turnier zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.

Fahrräder reparieren, neu zusammenbauen, verkaufen – das sind die Aufgaben bei „Velo-fit“. Doch eigentlich geht es hier um die Jugendlichen, nicht um Technik. Nun ist das Projekt in Gefahr.

Die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung befasste sich am Mittwoch mit der Wasserversorgung und der Wohnkrise. Auch Unterstützer der Hausbesetzer von Hermannswerder waren vor Ort. Die Voten zum Nachlesen.

In Berlin-Lichtenberg stehen drei Kieze unter Milieuschutz, um steigende Mieten zu bremsen. Doch neue Zahlen zeigen: Das klappt nicht. Ein Gebiet ist besonders teuer geworden.

Olympia in Hamburg polarisiert: Befürworter sehen Vorteile gegenüber Konkurrent Berlin – mit kurzen Wegen und weniger Sanierungsbedarf. Kritiker warnen dagegen vor hohen Kosten und sozialen Folgen.

Viele Geschäfte in der Berliner Körtestraße bestehen seit über 20 Jahren. Inhaber erzählen, was ihre Läden besonders macht – und lüften das Geheimnis vom „Kreuzberger Blut“.

Vom Tonfall bis zur Rolltreppe: Wer sich beizeiten mit dem sehr speziellen Berlin-Code befasst, hat mehr von seinem Aufenthalt – und vermeidet peinliche Auftritte.

Seit mehr als einem Monat können Bewohner in Prenzlauer Berg nicht in ihre Wohnungen. Behörden und Lokalpolitik wollen eingreifen, doch sie stehen vor einem Dilemma: Die Zeit drängt.

Der Puerto Ricaner Bad Bunny gewinnt den wichtigsten Grammy und spricht sich auf der Bühne gegen ICE aus. Damit ist er nicht allein – was den Abend zu einem starken Statement macht.

Unsere Autorin besucht Shanghai und staunt über die Effizienz der Metropole. Zum Hochhausfan wird sie nicht, aber sie hat ein paar nachahmenswerte Ideen für Berliner.

Das Rathaus will ein paar Ankündigungen umsetzen: neue Milieuschutzgebiete, Maßnahmen gegen Zweckentfremdung und für günstigere Mieten bei privaten Bauprojekten.

Ulrich Becher erzählt in seinem Buch „Männer machen Fehler“ vom Berliner Nachtleben der Weimarer Republik. 1933 musste er emigrieren. Nun kommen seine Geschichten wieder heraus - und sind eine Entdeckung.

Jede Woche stellen wir Routen vor, mit denen sich 10.000 Schritte pro Tag einfach erreichen lassen. Dieses Mal geht es durch Friedrichshain, das längst nicht mehr das ist, was es mal war.

Verrät man als progressives Elternhaus seine Ideale, wenn man auf exklusive Schulen für vermeintlich bessere Bildung setzt – und damit auf Segregation? Kolumnist Marco Fechner hat eine radikale Lösung.

Vier linke Buchläden haben LAP-kritische Flugblätter auf Druck der Kaffeekette aus ihrer Auslage entfernt. Kurz zuvor waren LAP-Filialen mit Farbe beschmiert worden.

In seinem Bildband „Berlin Night After Glow“ porträtiert Chris Noltekuhlmann Hunderte Personen, kurz nachdem sie einen Club verlassen haben. Mit dem Tagesspiegel hat er über seine Arbeit gesprochen.

Sie stehen für bezahlbare Mieten, doch innerhalb Berlins ist die Zahl der Wohnungen in Hand der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften extrem ungleich verteilt. Wo Mieter am ehesten fündig werden.

Kaffee gilt häufig als Indikator für die Gentrifizierung. Während sonst hohe Preise für Proteste sorgen, ist es nun ausgerechnet ein günstiges Angebot. Woran liegt das? Eine Annäherung.

Zohran Mamdani will Donald Trump die Stirn bieten mit einer Idee, die an alte SPD-Programme erinnert. Damit begeistert der 33-Jährige eine neue Generation in Amerika.
Die Feierkultur steckt in der Krise, die LGBT-Szene wohl besonders. Das zeigt das Beispiel „SchwuZ“ in Berlin, Deutschlands größter queerer Club. Eine Bestandsaufnahme nicht-heterosexuellen Ausgehens.

Astrid Leicht leitet den Verein Fixpunkt, der Drogensüchtigen hilft. Im Interview spricht sie darüber, was Konsumenten in die Sucht treibt und warum Verdrängung das größte Problem ist.

Seit fast einem halben Jahrhundert verkauft Familie Seidler Palmen und luxuriöse Zierpflanzen. Zu den kaufkräftigen Kunden gehören auch Prominente.

Begrenzte Mieten, soziale Räume und freie Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen versprachen die Journalisten. Dafür kassierten sie Millionen. Nun fordert das Land das Geld zurück.

2015 gründete sich die Initiative „Bizim Kiez“ in Kreuzberg. Es begann mit dem Kampf für einen Gemüseladen, wurde zur stadtweiten Bewegung und endete tragisch – der Gemüseladen steht bis heute leer.

Bekannt wurde El Salvador für Bandengewalt und sein Massengefängnis. Der umstrittene Präsident Bukele will einen Imagewechsel und baut das Land zu einem Surfspot um. Er selbst profitiert davon am meisten.

In der Nachbarschaft des Clubs About Blank hat der Senat gegen Willen des Bezirks ein Hotel genehmigt. Der ehemalige Kulturstaatssekretär Tim Renner hatte für den Neubau geworben.

Wolfgang Conzelmann ging als Hausarzt an den Leopoldplatz, um Süchtigen zu helfen. Am Freitag wurde er getötet. Patienten und Freunde sind schockiert.

Bauen, Verdrängung und Sozialwohnungen – die kommende Veranstaltung der Reihe „Forum VHS - Leben in Potsdam“ befasst sich mit dem Thema Wohnen.

Im Kiez um die Auguststraße in Berlin-Mitte gibt es nur noch wenige alteingesessene Orte. Der Fußballplatz Bero ist einer davon. Wie der Verein damit umgeht, erzählt der 2. Vorsitzende Tilmann Häußler.

Ein Dragqueen-Trio wird Zeuge eines Mords. Es geht in die queere Szene Münschens. Kriegt der Polizeiruf das gut hin?

Berlins Vielfalt birgt nicht nur Positives, sondern auch Probleme. Wie die Kultur der Schlüssel für ein gutes Miteinander sein kann, erklärt hier die frühere Kulturstaatsministerin.

Er war ein vorausschauender Planungsdenker und kritischer Autor, dessen Essays lesens- und sammelnswert sind. Nun ist er überraschend verstorben.

In der Brandenburger Vorstadt soll Luxussanierungen zulasten von Anwohnern ein Riegel vorgeschoben werden. Für die Aufgabe hat das Rathaus nun auch Personal.

Ein Hollywoodstar im All, ein überraschender Oscar-Gewinner aus Lettland oder drei Rapperinnen im Wedding: Wir haben die Kinotipps der Woche für Sie.

Von Carsten Henn bis Joachim Meyerhoff, von Bela B bis Rebecca Yarros: In bewährter Manier feiert oder verreißt Denis Scheck die erfolgreichsten Romane dieser Woche.

Gisela Zimmer wäre gern in ihrer Wohnung in der Lennéstraße geblieben. Die steigende Miete drängte sie zum Auszug. Ihre Nachbarschaft ist besonders von Gentrifizierung betroffen.

Seit mehr als 30 Jahren fotografiert Jörg Dedering den Wandel Berlins. Wie er Künstlern eine Stimme geben will und was er über die anstehenden Kürzungen denkt. Ein Besuch.
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