Christine Lagarde: Alle Nachrichten zur EZB-Chefin – Seite 7
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Christine Lagarde

Das internationale Finanzsystem ist nach Ansicht von Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), noch nicht stabil. „Wir haben Fortschritte erzielt, aber es bleibt noch viel zu tun“, sagte Lagarde am Dienstag auf dem „Frankfurt Finance Summit“ vor rund 200 Bankern und Notenbankern, unter ihnen Bundesbank- Chef Jens Weidmann und Deutsche Bank Co-Chef Anshu Jain.

Margaret Papandreou, Mutter des Ex-Premiers Georgios Papandreou, soll Medienberichten zufolge Geld im Ausland gebunkert haben. Sie soll hinter einem Schweizer Bankkonto stecken, das sich auf der „Lagarde-Liste“ mit rund 2000 mutmaßlichen griechischen Steuerhinterziehern findet, berichtete die „Financial Times“.

Brüssel - Vor der Sondersitzung der Euro-Finanzminister zu Griechenland hat sich am Wochenende keine Annäherung der internationalen Geldgeber abgezeichnet. IWF-Chefin Christine Lagarde ermahnte ihre europäischen Partner zu Realitätssinn und erklärte, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) sich nicht bedingungslos hinter die Rettungspläne stellen könne.

Streit auf offener Bühne. IWF-Chefin Lagarde (l.) fordert einen Schuldenschnitt für Athen, den Euro-Gruppenchef Juncker (M.) und Finanzminister Schäuble ablehnen.

Der Internationale Währungsfonds verlangt einen Beitrag der öffentlichen Gläubiger bei der Griechenland-Rettung. Das sieht der Unions-Haushaltsexperte Norbert Barthle anders: Der CDU-Mann schließt einen Schuldenschnitt aus.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Albrecht Meier
Der griechische Journalist Kostas Vaxevanis hatte in dem Magazin „Hot Doc“ die Namen mutmaßlicher griechischer Kontoinhaber in der Schweiz publiziert.

Ein Magazin macht Namen von griechischen Kunden einer Schweizer Bank öffentlich - jetzt gehen Polizei und Staatsanwalt gegen den verantwortlichen Journalisten vor. Eine CD mit diesen Daten hatte Griechenlands Finanzminister 2010 von seiner damaligen französischen Amtskollegin Christine Lagarde bekommen - später ging die CD im Ministerium "verloren".

Von Gerd Höhler

Vor zwei Wochen hatte die IWF- Chefin gesagt, die Griechen könnten sich selbst helfen, wenn sie anfingen, ihre Steuern zu zahlen. Die Empörung der griechischen Politiker war daraufhin groß.

Der japanische Finanzminister Jun Azumi. Er hat dem IWF im Kampf gegen die Eurokrise 60 Milliarden Dollar zugesagt.

Japan stellt einen konkreten Betrag in Aussicht, mit dem es den Internationalen Währungsfonds (IWF) stützen will. So soll ein Übergriff der europäischen Schuldenkrise auf andere Länder soll so verhindert werden, hofft die Regierung.

Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank

Es geht um immer noch größere Konjunkturprogramme und um immer noch mehr Kredite. Widerspruch ist unerwünscht. Unter amerikanischer Führung kämpft die Welt mit eben jenen Methoden gegen die Krise, die sie verursacht haben.

Von Ursula Weidenfeld
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