
Der US-Präsident hält es seit Langem für angebracht, ihm den Friedensnobelpreis zu verleihen. Nun verknüpft er das Thema mit seinen Besitzansprüchen auf Grönland. Der Text im Wortlaut.

Der US-Präsident hält es seit Langem für angebracht, ihm den Friedensnobelpreis zu verleihen. Nun verknüpft er das Thema mit seinen Besitzansprüchen auf Grönland. Der Text im Wortlaut.

Am 20. Januar 2025 wurde Donald Trump für seine zweite Amtszeit als US-Präsident vereidigt. Seitdem ist viel passiert – ein Rückblick in Bildern.

Flugzeuge des gemeinsamen Luftverteidigungskommandos der USA und Kanadas sollen in Kürze im Rahmen eines bereits „seit Langem geplanten“ Einsatzes in Grönland eintreffen.

Trump stellt Europa auf die Probe. Für Kanzler Merz ist die Zollkrise mehr als ein Wirtschaftsstreit – sie wird zum Test seiner Führung.

Der Konfrontationskurs des US-Präsidenten findet viel Widerspruch. Nicht beim Unionsfraktionschef. Das macht Jens Spahn noch umstrittener, als er ohnedies ist.

Donald Trump will Deutschland und andere EU-Staaten mit Sonderzöllen überziehen. Doch die EU ist bereit zu handeln – das sind ihre Optionen.

Der Co-Chef der Grünen Jugend, Luis Bobga, beleidigt den bayerischen Ministerpräsidenten auf Instagram. Später entschuldigt er sich. Bei den Grünen reißt der Fall alte Wunden auf.

Der US-Präsident verfolgt weiterhin seinen umstrittenen Grönland-Plan. In einer SMS hat er sich offenbar an Norwegens Regierungschef gewandt und seine Ansprüche mit dem Friedensnobelpreis verknüpft.

Insbesondere bei Außenminister Wadephul und Unionsfraktionschef Spahn sieht Grünen-Fraktionschefin Dröge Realitätsverweigerung. Ein Kurs sei bei der Partei derzeit nicht zu finden.

Als Reaktion auf Trumps wiederholte Drohungen bereiten die EU-Staaten nun eigene Strafzölle auf US‑Waren vor. Auch die Aktivierung einer sogenannten „Handels-Bazooka“ wird diskutiert.

Das Erkundungsteam der Bundeswehr ist schon heute wieder aus Grönland abgezogen. „Es wurde gewunken, wir haben natürlich auch zurückgewunken“, sagte ein Sprecher.

Das Verhältnis zwischen Europa und den USA spitzt sich nach Trumps Zolldrohungen weiter zu. Von der Leyen zeigt sich solidarisch mit Dänemark und Grönland. Wird erstmals die „Handels-Bazooka“ eingesetzt?

Die regelbasierte Ordnung zerbröselt. Für Europa und Deutschland ist das eine Katastrophe. Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff hat einen Vorschlag, was geschehen sollte.

Der US-Präsident eskaliert den Konflikt um die zu Dänemark gehörende Insel: Er kündigt Zölle gegen acht europäische Länder an, darunter Deutschland. In Europa und Washington gibt es Widerstand.

Das erste Kräftemessen um Strafzölle hatte Europa 2025 verloren. Deshalb nutzt Trump den Hebel erneut im Streit um Grönland. Doch dieser Fall liegt anders. Das ist Europas Chance.

Der US-Präsident droht acht Staaten im Grönland-Konflikt mit neuen Abgaben. Verbände fordern deutliche Antworten. Sie warnen vor spürbaren Folgen für Export und Industrie.

Nach Drohungen nun offene Erpressung: Der US-Präsident versucht, seinen widerrechtlichen Besitzanspruch auf Grönland mit Zöllen für Deutschland und andere Staaten durchzudrücken. Kann Europa kontern?

Trumps Drohungen gegen Grönland können einen Wendepunkt in der Nachkriegsgeschichte markieren.

Donald Trump lügt, betrügt, kennt weder Scham noch Skrupel: Warum halten dennoch so viele Wähler in den USA zu ihm? Eine Annäherung an das Phänomen in acht Schritten.

Mit seinen Gebietsansprüchen verärgert der US-Präsident die Bewohner der größten Insel der Welt massiv. In der Hauptstadt Nuuk wird demonstriert. Auch in dänischen Städten gehen viele auf die Straßen.

In Dänemark und auf Grönland versammeln sich die Menschen, um gegen die Übernahmepläne von US-Präsident Donald Trump zu demonstrieren. Auch US-Parlamentarier ergreifen das Wort.

Die Themen der Woche: Symbolischer Bundeswehreinsatz in Nuuk | Droht der Nato das Aus? | Trumps Dank für das iranische Regime | Noble Geste von María Machado

Die Sorge in Europa ist groß: Macht US-Präsident Trump seine Drohungen wahr und erobert Grönland? Gleich mehrere Gegenmaßnahmen stehen nun zur Diskussion – teils öffentlich, teils hinter vorgehaltener Hand.

Länder, die seine Annexionspläne für Grönland ablehnen, müssten möglicherweise mit Strafzöllen rechnen, erklärt Trump. Unterdessen landen Bundeswehr-Soldaten in Nuuk.

Offenbar gibt es Uneinigkeiten über die Ergebnisse des gemeinsamen Gesprächs am Mittwoch. Die Amerikaner lassen sich von ihrer Kaufabsicht nicht abbringen – die Dänen reagieren deutlich.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters wird Trump mit kritischen Stimmen aus seiner eigenen Partei und der Bevölkerung konfrontiert. Der US-Präsident zeigt sich wenig beeindruckt.

Nach dem erfolglosen Grönland-Gespräch im Weißen Haus äußern sich europäische Diplomaten über die Zusammenarbeit mit dem US-Vizepräsidenten. Ihr Urteil ist erschreckend.

Gespräche zwischen den USA, Grönland und Dänemark blieben erfolglos. Während die EU ihre Beistandspflicht betont, warnt der deutsche Verteidigungsminister vor zu viel Aufregung.

Russland betrachtet die Arktis als seine Interessensphäre. Der Streit um Grönland und die militärische Aufklärungsmission mehrerer Nato-Staaten alarmieren Moskau.

Als Reaktion auf Trumps Drohungen beginnt eine Nato-Mission. Die ersten Soldaten sollen am Freitag ankommen. Großbritanniens Beitrag fällt eher dürftig aus.

Um eine tiefe Nato-Krise abzuwenden, bereitet Europa einen Einsatz im hohen Norden vor. Die Bundeswehr hat ein Erkundungsteam entsandt – ohne zu wissen, ob es US-Präsident Trump nicht doch um etwas anderes geht.

Kurz vor hochrangig besetzten Grönland-Gesprächen im Weißen Haus hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor einer „Kettenreaktion“ gewarnt.

Eine Lösung im Konflikt um Grönland gibt es auch nach einem Krisengespräch in den USA nicht. Es gebe eine „fundamentale Meinungsverschiedenheit“, sagt der dänische Außenminister.

Im Konflikt um die Besitzansprüche der USA auf Grönland stellen sich Nato-Verbündete an Dänemarks Seite. Neben Deutschland zeigt sich auch Frankreich solidarisch.

Mit der Entsendung eines Erkundungsteams nimmt ein ganz besonderer Bundeswehreinsatz Gestalt an. Im hohen Norden mehr Präsenz zu zeigen, soll Chinesen und Russen abschrecken – und leider auch die verbündeten Amerikaner.

Das Treffen zwischen Grönland, Dänemark und den USA am Mittwoch im Weißen Haus dauerte länger als gedacht. Es gebe weiterhin „grundlegende Meinungsverschiedenheiten“ – und doch lag Erleichterung in der Luft.

Auch einige Republikaner halten Trumps Pläne für „irre“, ein Senator spricht von „null Unterstützung“ für eine militärische Operation. Doch Trump hat ein Ass im Ärmel.

Die Außenminister Dänemarks und die Außenministerin Grönlands sind am Mittwoch in Washington auf heikler Mission. Eine schlechte Nachricht gab es für sie vorab.

„Wir brauchen Grönland mit Blick auf die nationale Sicherheit“: Mit Äußerungen wie diesen sorgt US-Präsident Donald Trump bei Verbündeten seit Tagen für Alarmstimmung. Nun gibt es ein Krisentreffen.

Christoph Heusgen war Deutschlands UN-Botschafter. Er sagt angesichts von Trumps Grönland-Drohungen: Das Fundament der EU ist das Völkerrecht. Sie sollte sich aber nicht alles bieten lassen.
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