
Ein Bonner Ministerialdirektor starb 1986 bei einer Dienstreise in der DDR. Angeblich war es ein Unfall. Seine Tochter glaubt, dass es ein Mord gewesen sein könnte – und wird von einem Ex-BND-Präsidenten unterstützt.

Ein Bonner Ministerialdirektor starb 1986 bei einer Dienstreise in der DDR. Angeblich war es ein Unfall. Seine Tochter glaubt, dass es ein Mord gewesen sein könnte – und wird von einem Ex-BND-Präsidenten unterstützt.

Franziska Gänsler erzählt in ihrem für die Shortlist des Deutschen Buchpreises nominierten Roman die Geschichte einer Freundschaft zweier junger Frauen, die für ihre Überzeugungen Grenzen überschreiten.

Keine Bestsellerautorin kennt die norddeutsche Provinz besser. Das Familiendrama „Broder“ ist der bisher düsterste Dorfroman der Schriftstellerin aus Husum.

Tief in der Geschichte des Judentums – und in der Gegenwart: Maxim Biller hat mit „Schwarze Samstage“ seinen „Roman eines Jahres“ nach dem Hamas-Pogrom vom 7.10. 2023 geschrieben.

Das erste Buch nach der Auszeichnung der südkoreanischen Autorin ist eine Mischung aus poetologischem Essay und Meditation – getrieben von derselben Frage, die sie schon mit acht Jahren hatte.

Der indische Lyriker und Romanautor Jeet Thayil hielt zur Eröffnung des 26. Internationalen Literaturfestivals Berlin die Rede „September“. Hier kann man sie leicht gekürzt nachlesen.

Zwischen Reichsbürger und queerer Szene: Das ist die Idee hinter dem Roman von Cécil Ludwig Röski, in dem das Nach-Wende-Sachsen royal wird. Ein Gespräch über den Osten, Adelsfaszination und Humor als Bewältigungsstrategie.

In ihrem zweiten Roman „Die zweitgrößte Liebe“ verlieben sich zwei Menschen aus unterschiedlichen Klassen. Ein Gespräch über ständiges Rechnen, westdeutsche Arroganz und Thunfisch aus dem Safe.

Christine Koschmieder wohnt seit sieben Jahren in Sachsen-Anhalt. Sie rechnet mit einer Regierungsbeteiligung der AfD – und hofft auf Widerstand.

Eine schöne Balance aus sinnlichem Erleben und Reflexion: Helene Bracht hat ein außergewöhnliches Mutterbuch geschrieben.

Die britische Schriftstellerin Deborah Levy verknüpft in ihrem Roman „Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein“ das Leben von Stein mit dem Alltag einer fiktiven Schriftstellerin.

Ilse Ehrenfried, die sich Polly Tieck nannte, schrieb in der Weimarer Republik über Mode, Rollenbilder und Emanzipation. Jetzt werden ihre hinreißenden Feuilletons wiederentdeckt.

Sie nimmt die Waisen aus vielen Zeiten in ihre Obhut: Die Berliner Georg-Büchner-Preisträgerin Emine Sevgi Özdamar feiert ihren 80. Geburtstag.

Lilli Tollkien erzählt mit ihrem autobiografischen Romandebüt „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ von der falschen Freiheit in einem Kreuzberger Wohnprojekt der 1980er Jahre. Eine Begegnung.

In seinem Buch „Handwerk – Meister – Politik“ beschreibt sich AfD-Co-Chef Tino Chrupalla als harmloser Schwiegermuttertyp. Aber manchmal wird er radikal und demagogisch.

Der Berliner Schriftsteller ist queer und Muslim. Er kritisiert die politische Instrumentalisierung des CSD-Attentats und fragt: Wie funktioniert das mit dem Miteinander nach einem solchen Anschlag?

Eine persönliche Erinnerung an den Berliner Verleger, Fontane-Experten und literarischen Schatzsucher Gotthard Erler, der mit 93 Jahren verstorben ist.

Eine Kulturministerin, die Kreative verklagt, und ein europäischer Regierungschef, der regelmäßig in Moskau zu Gast ist: Wohin steuert die Slowakei? Der Schriftsteller Michal Hvorecký sucht in seinem neuen Buch „Dissident“ nach Antworten.

Von Lebenshilfe, die keiner braucht, zu Ermutigung in finsteren Zeiten: In bewährter Manier verreißt oder lobt Literaturkritiker Denis Scheck die Top-Ten-Romane der „Spiegel“-Bestsellerliste.

Angst vor dem Untergang der Welt, wie wir sie kennen? Nach diesem Roman nicht mehr. In ihrem fulminanten Debüt legt Şeyda Kurt Utopien frei, die viel zu lange versumpft sind.

Eine tote Kleinfamilie, Resozialisierungslager, irre Milliardäre: In T.C. Boyles großartigen neuen Erzählungen überlagern sich persönliche und globale Katastrophen mal wieder äußerst unsanft.

In ihrem Buch „Die Jugend malt wieder Hakenkreuze“ beschreibt Manuela Müller, wie Rechtssein zum Alltagsphänomen wird. Ein Gespräch über Mitläufer, Schamgrenzen und die Rache der Ostkinder.

Mit der Trilogie „Biographie einer Frau“ schaffte sie es auf Bestsellerlisten. Jetzt erhält Julia Schoch eine der bedeutendsten Kunst-Auszeichnungen.

Homers „Odyssee“ gehört zu den größten Mythen der Menschheit. Nun kommt sie in der Version von Christopher Nolan ins Kino. Ein Überblick in zehn Stationen.

Der deutsche Buchhandel schlägt Alarm, gleichzeitig werden in Berlin Lesepartys immer beliebter. Was steckt dahinter? Ein Besuch beim Silent-Reading-Club im Café des Museums für Kommunikation.

Die Literatur schwingt sich in diesem Herbst zu Höchstleistungen auf. Ein Ausblick auf neue Romane, die vor der Frankfurter Buchmesse von sich reden machen werden.

Die irischen Psychologinnen Ciara Greene und Gillian Murphy erklären in ihrem Buch „Das fühlende Gedächtnis“, wie das Gehirn Erinnerungen immer wieder von Neuem zusammenbaut.

Junge Leserinnen und Leser haben 2025 im Vergleich zum Vorjahr 30 Prozent weniger Bücher gekauft. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels appelliert an die Politik.

Von Charles Lewinsky über Miriam Carbe und Judith Schalansky bis zu Hans-Ulrich Treichel und Lilli Tollkien: Die Kulturredaktion des Tagesspiegels empfiehlt zehn Bücher für die Sommerferien.

Gute und folgerichtige Entscheidung: Die Münchner Schriftstellerin Christine Wunnicke erhält für ihr Werk den Georg-Büchner-Preis 2026.

Als Reaktion auf die Literaturkritik-Debatte um Denis Scheck erscheint jetzt auch ein Band mit gleich 22 Liebeserklärungen an die Damentoilette.

Als die Welt auf den Kopf gestellt wurde: Am 4. Juli 1776 veröffentlichten die US-Gründer ihre Unabhängigkeitserklärung.

Kritik an Merkel und den Woken: Prominente wie Peter Schneider, Hubert Kleinert oder Harald Martenstein erzählen, warum sie nicht mehr links sind und sich verkannt fühlen.

Frost und Verstörung: Ronja von Rönne erzählt in „Alles Liebe“ fünf Geschichten über Wahrheit und Lüge in toxischen Beziehungen.

Rührselige Debüts, moralische Lehrstücke und amüsante feministische Zeitreisen: In bewährter Manier verreißt oder lobt Literaturkritiker Denis Scheck die Top-Ten-Romane der „Spiegel“-Bestsellerliste.

Ein ordentlicher Jubiläumswettbewerb, eine milde Jury und viel Klassismus: So war das fünfzigste Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Lesen.

Anlässlich des Potsdamer Theaterpreises hielt die Schriftstellerin im Hans Otto Theater die Laudatio – eine Hommage an die Bühnenkunst und die Kraft der Fantasie.

Drei Biografien, ein Erinnerungsbuch und weiterhin viele Rätsel. Am besten ist es, sich auf die Literatur von Ingeborg Bachmann zu konzentrieren.

Die Schriftstellerin Helga Schubert eröffnete am Mittwochabend das 50. Ingeborg-Bachmann-Lesen mit einer Rede über Bachmann – und über sich als Jurorin dieses Wettbewerbs.

Der Debütroman über eine Tradwife-Influencerin steht nach seinem Erfolg in Amerika nun auch in Deutschland auf Platz eins der Bestseller-Liste. Warum wollen alle dieses Buch lesen?

Zu Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag ehrt sie die Regisseurin Regina Schilling mit einem Film – und Sandra Hüller spielt die Hauptrolle. Warum die Schriftstellerin ihrer Zeit voraus war.

Im Spanischen Bürgerkrieg verteidigten Künstler und Intellektuelle die Republik. Paul Ingendaay erzählt in seinem auf Zeitzeugen-Erinnerungen beruhenden Buch „Entscheidung in Spanien“ vom Kampf der Literaten.

Wo ist der Kopf von Fritz Murnau geblieben? Helmut Krausser erzählt von Menschen in Berlin am Rande des Nervenzusammenbruchs und zwischen Liebe und Tod.

Nach Suhrkamp zieht nun auch S. Fischer von Frankfurt am Main nach Berlin, wo der Verlag im 19. Jahrhundert gegründet wurde. Im Sommer 2027 soll der Umzug stattfinden.

Tote in den Trümmern von Berlin, Prager Verbrechen und Philip Marlowe ermittelt wieder: zehn Krimi-Empfehlungen für den Sommer.

Mann weg, Kinder weit weg, und Bücher schreiben wirft auch nichts mehr ab. Im unterhaltsamen Roman der Berliner Schriftstellerin Veronika Peters setzt eine Endfünfzigerin ihr Leben auf null.

Björn Borgs Autobiografie ist so kontrolliert wie sein Tennis. Das funktioniert als Zeitdokument, als Selbstporträt wirkt das Buch hingegen oft so distanziert wie der Schwede selbst stets rüberkam.

Das tiefe Glück beim Anblick der Obstblüte: Über die Rolle der Bäume in Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“
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