
Florian Illies wird mit seinem Buch „Träume aus Feuer“ wieder viel Erfolg haben – aber auch Patricia Görg hat sich 2013 mit dem Glasmacher Johannes Kunckel literarisch beschäftigt.

Florian Illies wird mit seinem Buch „Träume aus Feuer“ wieder viel Erfolg haben – aber auch Patricia Görg hat sich 2013 mit dem Glasmacher Johannes Kunckel literarisch beschäftigt.

Der libanesische Schriftsteller und Maler Rabih Alameddine erzählt „Die wirklich wahre Geschichte von Radscha, dem Gutgläubigen (und seiner Mutter)“. Dafür wurde er in den USA mit dem National Book Award ausgezeichnet.

Ein wundersamer Mann an einem wundersamen Ort: Florian Illies erzählt in seinem neuen Buch „Träume aus Feuer“ vom Wirken des Glasmachers und Alchimisten Johannes Kunckel auf der Berliner Pfaueninsel.

Liebe in den Zeiten der japanischen Besetzung Taiwans: Die taiwanesische Autorin Yáng Shuāng-zi und ihre Übersetzerin Lin King haben den International Booker Prize bekommen. Eine kleine Nachbetrachtung.

In der Zeit verschwunden: Der norwegische Erfolgsschriftsteller Karl Ove Knausgård setzt mit „Arendal“ seinen „Morgenstern“-Zyklus fort.

Judith Schalansky erklärt in ihrem Buch „Marmor, Quecksilber, Nebel“, woraus die Welt gemacht ist und wie sich die Kunst zu ihrem Material in Beziehung setzt.

Am liebsten nur noch Goethe? Oder Udo Lindenberg? Oder doch Matthias Brandt, Gisèle Pelicot und Silvia Bovenschen lesen? Denis Scheck bespricht die Sachbuch-Top-Ten der „Spiegel“-Bestsellerliste.

Nach seinem Buch über den Vater beschäftigt sich der Schweizer Autor in „Königin der Nacht“ jetzt auch mit seiner Mutter, gleichermaßen persönlich wie essayistisch.

Als Ehemann von Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt er sich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Der angesehene Wissenschaftler Joachim Sauer legt nun eine vielversprechende Autobiografie vor.

Literarischer Straßenblick: Robert Seethaler lässt in seinem neuen Roman „Die Straße“ Menschen aus verschiedenen Milieus leben und arbeiten, lieben und verzweifeln.

Der Berliner Schriftsteller Andreas Schäfer erzählt in seinem neuen Roman eine zweideutig subtile Liebesgeschichte – und von den Tücken, prominent zu sein.

Wie sich Marcel Proust in seinem Werk mit der Malerei auseinandergesetzt und dabei poetologisch Grenzen verschoben hat.

Vor 70 Jahren wurde ein Spionagetunnel in Altglienicke entdeckt. Es folgte eine der größten Propagandaschlachten des Kalten Krieges. Jetzt erzählt ein Buch die ganze Geschichte.

Der israelische Historiker Moshe Zimmermann versucht, aus seiner Nahost-Perspektive heraus zu erklären, welcher Teufel in die westlichen Demokratien gefahren ist.

Käpt’n Blaubär und das „Kleine Arschloch“ stammen aus seiner Feder: Ab Sonntag sind über 300 Werke von Walter Moers in Erlangen zu sehen, wo im Juni wieder der Comic-Salon stattfindet.

Eine Autofahrt des Grauens: In ihrem neuen Roman lässt die Bachmannpreisträgerin ein Gespräch zwischen einer schwarzen Frau und einem weißen Mann eskalieren.

Der Literaturkritiker liest sich durch die „Spiegel“-Bestsellerliste – von feinem Familienepos bis zu Romantasy. Welche Bücher lobt er, welche zerreißt er?

Mit ihrem neuen Buch „An den Rändern“ gibt die italienische Erfolgsautorin Elena Ferrante interessante Einblicke in ihre Schreibwerkstatt – ihre Anonymität wahrt sie jedoch weiterhin.

An Tradition und Mythen fehlt es nicht. Doch wer will das Bamberger Verlagshaus übernehmen? Und was hat uns Karl May, der Vater von Winnetou und Old Shatterhand, heute noch zu sagen?

Die Jury des Deutschen Sachbuchpreises hat acht Bücher für die Auszeichnung ausgewählt. Hier kommt die Liste der Nominierten.

Mit „Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig“ hat die Schriftstellerin Monika Maron eine Auswahl ihrer Tagebücher von 1980 bis 2021 veröffentlicht.

Ergiebiger Stoff für eine Komödie: Der Berliner Schriftsteller Maxim Leo nimmt den Wellness- und Achtsamkeitsbetrieb ins Visier.

Michael Wildenhains Roman „Das Ende vom Lied“ ist eine literarische Zeitkapsel. Wir haben den Schriftsteller bei einer Spurensuche durchs Herz des alten West-Berlin begleitet.

Wie aus Kommunisten ewige Helden wurden: Ines Geipel untersucht in „Landschaft ohne Zeugen“, wie die DDR mit dem Holocaust und insbesondere Buchenwald umging.

Erstmals in der Geschichte des Festivals übernimmt ein Schriftsteller die Schirmherrschaft. Der franko-algerische Autor ist Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels.

Armut ist für die Journalistin Miriam Davoudvandi eine Erfahrung, die Körper und Beziehungen prägt – und einen selbst dann nicht loslässt, wenn das Konto längst nicht mehr im Minus ist.

Die Schriftstellerin Sara Barquinero erzählt in ihrem Debütroman „Ich werde allein sein und ohne Party“ vom jugendlichen Herumirren im Spanien der neunziger Jahre.

Er gilt als Symbol für Redefreiheit, begreift sich aber nicht als emblematisch: Zum Auftakt einer Lesereise war Salman Rushdie in Potsdam. Er präsentierte sein neues Buch „Die elfte Stunde“.

In seinem zweiten Roman „Ein Leben lang gesucht“ erzählt der Londoner Autor von der Rückkehr und einem Aufbruch einer queeren Hauptfigur. Ein Gespräch über Schmerz, Spitznamen und Sexszenen.

Die in Moskau geborene Autorin hat den Preis in der Kategorie Belletristik bekommen. Als bestes Sachbuch wurde ein Werk über Künstler in der Nazizeit ausgezeichnet.

Jan Jekal beschreibt in seinem Sachbuch „Paranoia in Hollywood“, wie die USA jüdische Künstler vor den Nazis retteten – und in der McCarthy-Ära wieder vertrieben. Vieles erinnert an Trump.

Thomas Hettche erweist sich in seinem neuen Roman als sensibler Kartograf der Liebe in späten Jahren und erzeugt dabei eine flirrende Intensität.

Der bosnisch-kroatische Schriftsteller wird mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geehrt. Hier spricht er über das belagerte Sarajevo, den Krieg in der Ukraine und das Erstarken der Rechten in Kroatien.

An diesem Dienstag wäre der Bestsellerautor und „Deutschstunde“-Schriftsteller Siegfried Lenz 100 Jahre alt geworden.

Sein Geheimagent Harry Palmer war mehr schrulliger Rebell als gelackter Superheld. Len Deighton erfand die Spionagewelt neben Bond neu – und lieferte mit seinen Werken zudem Filmstoff. Jetzt ist er mit 97 Jahren gestorben

Die aktuellen Herausforderungen der Branche treffen kleine Verlage besonders hart. Viele trotzen den Herausforderungen mit Liebe und Leidenschaft für Bücher – zwei Beispiele.

Die Nationalbibliothek muss in Deutschland publiziertes Wissen speichern und Urheberrechte wahren – der Bund ist verpflichtet, das zu ermöglichen. Wolfram Weimer scheint das nicht zu kümmern.

Der Historiker Michael Wolffsohn hat Herbert von Karajans Karriere im Nationalsozialismus durchleuchtet – und kommt zu einem erstaunlich milden Urteil.

Portugal trauert um einen seiner größten Schriftsteller: António Lobo Antunes galt jahrzehntelang als „ewiger“ Kandidat auf den Literaturnobelpreis. Der Autor war für seine Eigenwilligkeit bekannt.

Der Journalist David Hugendick hat mit „Jetzt sag doch endlich was“ ein Buch über sein Stottern geschrieben. Ein Gespräch über seine Kindheit, logopädische Therapien, falsche Betroffenheit und schlechte Erfahrungen.

Wann kippt ein System? Die Berliner Schriftstellerin Peggy Mädler erzählt in ihrem Roman von jungen Menschen und Computertechnik in der DDR. Und davon, wie sich Leben und Kybernetik vertragen.

Wohin mit all den Erinnerungen? Gisèle Pelicot wurde Grausames angetan. Bis sie davon erfuhr, führte sie ein glückliches Leben. In ihrem Buch schreibt sie über beides.

Junge Kuriere sollen Dutzende Kilo Kokain mit Reisebussen nach Prag gebracht haben. Dabei spielte Schlagsahne eine entscheidende Rolle. Fünf Personen sind in Untersuchungshaft.

Während Ski-Freestylerin Eileen Gu zu den weltweit größten Sportstars gehört, ist es hierzulande selbst für die Besten schwierig, vernünftig zu trainieren.

PayPal, SpaceX, Tesla, xAI, Neuralink: Die Unternehmen des reichsten Mannes der Welt sollen angeblich dem Fortschritt der Menschheit dienen. In Wahrheit spielt der Mensch in den Plänen von Musk keine Rolle mehr.

Wenn Gewissheiten sich verflüssigen: Else Buschheuers kurzweiliger neuer Roman erzählt von einer queeren Identitätssuche und feiert das Glück des Tangotanzens.

Von Spiegeln, Doppelgängern und Maschinenwesen: In seinen Erzählungen und Romanen hat E.T.A. Hoffmann die Abgründe des modernen Bewusstseins vorweggenommen. Eine Inspektion zum Jubiläum.

Der Essay „Kein Schnee, nimmermehr“ tarnt sich als Erlebnisbericht eines Marathonlaufs, ist jedoch aufwühlendes Gleichnis: auf das Schreiben, das Leben an sich. Und eine Eloge auf den Winter.
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