
Die iranische Justiz hat Maryam Moghaddam und Behtash Sanaeeha für ihren gefeierten Film „Ein kleines Stück vom Kuchen“ bestraft. Das Urteil: Propaganda gegen das System.

Die iranische Justiz hat Maryam Moghaddam und Behtash Sanaeeha für ihren gefeierten Film „Ein kleines Stück vom Kuchen“ bestraft. Das Urteil: Propaganda gegen das System.

Als Kulturstaatsministerin gab Claudia Roth im Kampf gegen Antisemitismus oft ein unglückliches Bild ab. Die Hintergründe verstören noch mehr. Was muss ihr Nachfolger besser machen?

Berlins Vielfalt birgt nicht nur Positives, sondern auch Probleme. Wie die Kultur der Schlüssel für ein gutes Miteinander sein kann, erklärt hier die frühere Kulturstaatsministerin.

Eigentlich interessierten sie nur Außenseiter. Vielleicht, weil sie selber eine Außenseiterin war, wenn auch eine dominante

Snizhana Ozeryana ist vor drei Jahren aus der Ukraine nach Berlin geflüchtet. In der Hauptstadt wollte sich die Konditorin selbstständig machen – fast wäre sie an der Bürokratie gescheitert.

Eine historische Geschichte, erzählt für die Gegenwart: Andreas Dresens Film über Hilde Coppi und ihren Widerstand gegen die NS-Diktatur zieht Jugendliche in seinen Bann.

Stammgast auf der Berlinale: Aline Amike startet nicht nur als Schauspielerin durch, sondern auch mit ihrem Modelabel, wo sie hippe Ästhetik mit traditioneller Technik verbindet.

Wenn alles zu viel ist: Nach der Berlinale-Premiere kommt Tom Tykwers turbulenter 160-Minüter „Das Licht“ mit Nicolette Krebitz und Lars Eidinger jetzt ins Kino.

Alain Guiraudie ist der Eigenbrötler im französischen Kino. Seine hintergründige Krimikomödie „Misericordia“ interessiert sich mehr für die Begehren seiner Figuren als für ein Verbrechen.

Die Schauspielerin lebt seit Jahren in der Stadt und bewegt sich gerne in ihrem Charlottenburger Kiez. Wo genau, hat sie uns verraten.

In ihrer Bio-Fleischerei in der Marheineke-Markthalle verwertet Köchin Ulrike Piecha komplette Tiere. Und plädiert für Kalb und Ziege auf dem Teller.

Ein Debüt aus Babelsberg ist 2025 nicht dabei. Dafür eine Romanadaption über die Nachwendezeit in Ostdeutschland und eine preisgekrönte Dokumentation über den Weg aus dem Leben.

Seit „Das Lehrerzimmer“ ist die Hamburger Schauspielerin auch international ein Star. Ein Gespräch über Oscar-Nominierungen, Arbeitswelten im Film und ihre Rolle als Pflegefachkraft in „Heldin“.

Der gemeinsamen Einladung von Tagesspiegel, Zeit, Handelsblatt und Wirtschaftswoche sind viele Prominente gefolgt. Gemeinsam fiebert es sich leichter.

Ein besseres Programm, ein begeistertes Publikum, ein politischer Drahtseilakt: In harten Zeiten muss die Berlinale mehr Menschlichkeit zeigen und sich stärker in Berlin verwurzeln.

Die Berlinale ist vorbei, doch Filmfreunde müssen nicht traurig sein. Einige der Festivalperlen, darunter der Siegerfilm, werden bald in den deutschen Kinos zu sehen sein. Wir stellen sie vor.

Die norwegische Coming-of-Age-Komödie „Dreams (Sex Love)“ gewinnt den Goldenen Bären. Die Jury um Todd Haynes hat in einem sehr ausgewogenen Wettbewerb die richtigen Filme ausgezeichnet.

Den Bär gewinnt dieses Jahr ein Coming-of-Age-Film. Die Jury unter Leitung von Todd Haynes würdigt mit ihren Preisen das breite Spektrum des Wettbewerbs. Und die Gala ging ohne politische Aufreger über die Bühne.

Die unabhängigen Juries haben ihre Preise bereits verliehen, auch in der Kinder- und Jugendfilm-Reihe Generation stehen die Gewinner fest. Eine erste Liste vor der Bären-Gala am Samstagabend.

Als besten Forum-Film kürt die Tagesspiegel-Leserjury das humorvolle Regiedebüt des Belarussen Yuri Semashko. Er hat ihn in Polen mit anderen Exilanten gedreht – und freut sich, dass seine Eltern jetzt endlich stolz auf ihn sind.

Den Teddy Award für den besten queeren Berlinale-Spielfilm bekam der Animationsfilm „Lesbian Space Princess“, Rosa von Praunheim gewann den Doku-Teddy und Todd Haynes hielt in der Volksbühne eine bewegende Rede.

Unser Autor präsentiert die drei seltsamsten Filme der 75. Berlinale. Und verrät zum Schluss auch, welcher der schönste war.

Tricia Tuttle gibt dem Wettbewerb wieder Profil und beweist Neugier auf vielfältige Erzählweisen. Aber sie erbt auch die Probleme ihrer Vorgänger.

In der vergangenen Woche war Berlinale. Aber nicht nur. Es gab auch unerwartete Begegnungen im Berghain, Flucht vor der Berliner Schnauze nach Brandenburg und Baustellen in Formfragen.

Glamour überstrahlt in diesen Tagen das graue Berlin. Bis zum 23. Februar ist die Hauptstadt Kulisse und Bühne für großes Kino aus der ganzen Welt. Die schönsten Bilder der Berlinale.

Die Kandidaten hatten 99 Stunden Zeit, um einen Film von 99 Sekunden zu einem gesetzten Thema zu produzieren. In diesem Jahr: Die Macht der Freundlichkeit.

Verstört in Kalkutta, verrückt in Wien, verliebt in Taipeh. Die „Perspectives“ zeigen, wie junge Filmemacherinnen und Filmemacher auf die Welt schauen.

Schauspielerin Julia Franz Richter ist derzeit gleich mehrfach auf der Leinwand vertreten: bei der Berlinale und im Kino. Was sie an freien Tagen so macht, lesen Sie hier.

Schauspielerin Mathilde Irrmann sucht neue Rollen, Regisseur Leon Kluth einen Kinoverleih. Abseits des Roten Teppichs erlebt unser Autor die Berlinale als große Jobbörse.

Robert Pattinson als Neuköllner Kunststudent, Tilda Swinton als Charlottenburger Galeristin? Einen homogenen Berliner Stil gibt es nicht. Doch gewisse modische Stereotype finden sich auf dem Roten Teppich.

„My Undesirable Friends: Part I – Last Air in Moscow“ begleitet junge russische Journalistinnen bis zum Beginn des Ukraine-Kriegs. Julia Loktevs Dokumentarfilm ist auch eine Warnung in Richtung USA.
Nach erneuten Antisemitismus-Vorwürfen will Berlins CDU-Fraktionschef der Berlinale die Landesmittel streichen. Die Grünen verlangen von Wegner, Position zu beziehen.

Festival-Endspurt: Mit etwas Glück können Fans in den kommenden Tagen noch Selfies ergattern – unter anderem mit Archie Madekwe.

Mit „Timestamp“ dokumentiert Kateryna Gornostai den Schulalltag in der Ukraine und zeichnet das kaleidoskopartige Bild einer Gesellschaft, die mit aller Kraft die Bildung ihrer Jüngsten verteidigt.

Die Filmförderungsanstalt feierte ihre geförderten Beiträge zum Festival. Schauspielstars trafen auf Regisseure, Politikerinnen und wichtige Geldgeber. Und verrieten ihre Highlights.

Mit „Drømmer“, „Night Stage“ oder „Dreams in Nightmares” sind sehenswerte internationale Produktionen auf der Berlinale zu sehen. Es fällt allerdings auf, dass nur wenige deutsche Filme dabei sind. Ein Videobericht.

Schon jetzt verzeichnet die Berlinale mehr Besucher als im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024. Das mag auch an den glamourösen Gästen der Filmfestspiele liegen.

Adilkhan Yerzhanov hat Kasachstan in den vergangenen Jahren auf die Weltkarte des Kinos gesetzt. Im Forum läuft sein geschichtskritischer Horrorfilm „Cadet“.

Ein Philosoph wird gemalt: Edgar Reitz begibt sich auf die Spuren eines verschollenen Bildes und des Universalgenies Leibniz, mit Edgar Selge in der Titelrolle.

Der norwegische Regisseur Dag Johan Haugerud zeigt einen berührenden Coming-of-Age-Film im Wettbewerb. Er handelt von der ersten Verliebtheit einer Schülerin – und der Kraft des Erzählens.
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