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Peter Struck: Ehrlich geradeaus
Pfeife und Lederkluft: Peter Struck war als Verteidigungsminister äußerst beliebt. Doch seine Liebe galt dem Parlament. Dort prägte er als Fraktionsvorsitzender die Schröder-Jahre und sorgte in der Großen Koalition für Verlässlichkeit. Nun ist der Sozialdemokrat überraschend gestorben.
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Es ist nur wenige Wochen her, da saß Peter Struck in der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Journalisten zusammen und kam ins Reden. Eigentlich ging es bei dem Termin um den Kongress „Werte und Politik“, den die von ihm geleitete Stiftung im Oktober ausrichtete. Doch der frühere SPD-Fraktionschef und Verteidigungsminister nutzte die Gelegenheit, um nach dem Ende des offiziellen Teils seine trockenen Kommentare abzugeben und mit guten Bekannten über die Bundespolitik zu diskutieren, der er auch drei Jahre nach seinem Abschied aus dem Bundestag noch immer ein bisschen nachzutrauern schien.
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