
© Mandel Ngan/AFP
Flüchtlingspolitik in den USA: Und Obama bewegt sich doch
Der politische Druck aus Europa und das Bild des toten Aylan haben in den USA ein Umdenken bewirkt - und Obama plant stärkere Hilfen für Flüchtlinge.
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Lange haben es sich die USA geleistet, die Flüchtlingskrise in Europa nur am Rande wahrzunehmen. Der Populist Donald Trump, republikanischer Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur, prägte mit seinen extremen Parolen die Sommer-Debatten. Ein amerikanischer Beitrag zur Bewältigung der Krise war kein Thema. Doch der Druck auf Washington ist zu groß geworden: in Telefonaten aus den europäischen Hauptstädten, durch den Aufruf des Papstes an die Welt. Und das Bild des toten Aylan am Strand von Bodrum hat auch in Amerika etwas verändert. Das Weiße Haus hat jetzt angekündigt, seine Hilfe zu verstärken.
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