
Für ein Palästina-Fest dieses Wochenende sucht Neuköllns Linke einen neuen Ort. Sympathisanten haben alternativ schon ein Fest im September im Blick – nebenan.

Für ein Palästina-Fest dieses Wochenende sucht Neuköllns Linke einen neuen Ort. Sympathisanten haben alternativ schon ein Fest im September im Blick – nebenan.

Die erste Frage, die ihr als ARD-Journalistin in Tel Aviv oft gestellt werde, laute: Bist du für uns oder für die? Sophie von der Tann über die schwierige Gratwanderung zwischen Nähe und Nachricht.

Gerichte entscheiden unterschiedlich: Mal gibt es eine Strafe für das Verwenden einer umstrittenen propalästinensischen Parole, mal einen Freispruch. Demonstranten werden trotzdem weiter verfolgt.

Bei einer Veranstaltung der Neuköllner Linken soll eine Organisation teilnehmen, die auch Hamas-Anhängern offensteht. Kritik kommt von SPD, CDU – und dem eigenen Landesverband.

Mahmud Abbas regiert autoritär in Teilen des Westjordanlands. Dennoch halten ihn viele in Europa für einen verlässlichen Partner – auch mit Blick auf eine Nachkriegsordnung für Gaza. Wie schafft er das?

In einem Flugzeug auf dem Weg von Buenos Aires nach Madrid saßen auch jüdische Passagiere. Dabei soll es zu einem unangenehmen Zwischenfall gekommen sein. Die Fluggesellschaft kündigt eine Untersuchung an.

Das Schicksal der Geisel David Evyatar erschüttert Politiker von CDU, SPD, Grünen und FDP. Sie rufen unter anderem arabische Staaten zu Druck auf die Hamas auf.

Bundeskanzler Merz und Außenminister Wadephul äußern sich entrüstet über das Propaganda-Video der Hamas. Auch der französische Präsident ist aufgebracht.

Das jüdische Leben in Berlin vor rund hundert Jahren war von einer Vielfalt an Verlagen und Literaten geprägt. Eine Forscherin hat mehr als 1000 von den Nazis verfolgte Autoren recherchiert und zugänglich gemacht.

Aufnahmen zeigen, wie eine ausgehungerte israelische Geisel von der Hamas gedemütigt wird. Arabische Staaten fordern nun die Entwaffnung der Terrorgruppe. Auch Trump überdenkt seine Strategie.

Seit Monaten wird Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner (Linke) in den sozialen Netzwerken gemobbt – auch von Parteifreunden. Jetzt fordern Mitglieder seinen Ausschluss.

Eine Aktivistin kommt wegen des Slogans „From the river to the sea, palestine will be free“ vor Gericht. Der Richter spricht sie in dieser Sache frei. Die Berliner Staatsanwaltschaft geht nun dagegen vor.

Staats- und Regierungschefs benutzen in der Nahostpolitik große Worte, handeln dann aber vorsichtiger, als sie reden, sagt Konfliktforscher Stephan Stetter. Kanzler Merz agiere energischer als Vorgänger Scholz.

Der Druck auf Israel wegen der verheerenden Lage in Nahost wächst. Nun will nach Frankreich auch Kanada Palästina anerkennen. Die Reaktion aus Israel und den USA folgt prompt.

Der umstrittene Slogan „From the river to the sea, palestine will be free“ führt zu Strafverfahren. Eine Aktivistin erhielt nun zwar eine Geldstrafe, aber nicht wegen der gerufenen Parole.

Die Bundesregierung fordert von Israel bei einer UN-Konferenz einen Politikwechsel. Die Anerkennung Palästinas werde zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht in Betracht gezogen.

Die Linke fordert aus Solidarität mit allen Opfern des Gaza-Kriegs auch die palästinensische Flagge am Roten Rathaus in Berlin zu hissen. Der Vorstoß folgt einem richtigen Impuls – und ist doch keine Option.

Neben der großen CSD-Parade am Samstag in Berlin gab es eine queere Demo mit Palästina-Block, veranstaltet von der extremistischen Organisation „Palästina Spricht“. Die kritisiert nun das Vorgehen der Polizei.

Die Vorsitzenden der Berliner Linkspartei fordern eine Symbolpolitik, die „alle Betroffenen in den Blick nimmt“. Neben der israelischen solle daher die palästinensische Flagge in Berlin wehen.

Der Vorstoß des französischen Präsidenten spaltet unsere Community: Während einige eine Zweistaatenlösung begrüßen, fürchten andere eine Stärkung der Hamas. Sollte Deutschland nachziehen?

Einen Tag vor dem CSD zieht seit einigen Jahren der Dyke*-March durch Berlin. In diesem Jahr hatten neue Organisatoren die Demonstration angekündigt. Bis zum Abend blieb die Lage friedlich.

Emmanuel Macron macht Ernst: Er will Palästina als Staat anerkennen. Was treibt ihn an – und welche Folgen könnte sein Vorstoß haben? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Emmanuel Macron hat eine Entscheidung angekündigt, die sehr polarisiert. Israel und die USA reagieren scharf. Die Hamas sieht einen „positiven Schritt“. Wie es im Gaza-Krieg weitergeht, ist unklar.

Frankreichs Präsident Macron will im September die Anerkennung Palästinas als Staat verkünden. Die Bundesregierung nimmt dabei aber eine andere Haltung ein.

Union und SPD kritisieren Frankreich für die Ankündigung, Palästina als Staat anerkennen zu wollen. Und doch setzt Macron die Koalitionäre unter Druck. Stößt der Kanzler mit seinem Israelkurs an Grenzen?

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will Palästina als eigenen Staat anerkennen. 142 Staaten tun das bereits. In der Bundespolitik stößt die Entscheidung teils auf deutliche Ablehnung.

Die Entscheidung des französischen Präsidenten wird keinen Palästinenser vor dem Hungertod retten. Zum jetzigen Zeitpunkt hat sie mehr symbolische als politische Wirkung – und ist dennoch wichtig.

Frankreichs Präsident sieht sich in der Pflicht, Palästinas Staatlichkeit anzuerkennen. Das stößt in den USA und Israel auf Ablehnung – und dürfte Deutschland in Europa weiter isolieren.

Hunger in Gaza, wütende Demonstranten in Berlin: Ein historischer Ort des Kalten Kriegs wurde am Donnerstag zum Ort des Protests.

Jeremy Corbyn hat die Gründung einer neuen Partei angekündigt. Seine alte, die britische Labour-Partei, hatte ihn im Jahr 2020 ausgeschlossen.

Ein neues Team organisiert in diesem Jahr eine Demonstration für lesbische Sichtbarkeit. Doch wieder gibt es in der Szene Streit um Palästina und Israel.

Schon in Trumps erster Amtszeit waren die USA aus der Unesco ausgetreten. Nun begründet die Regierung den neuerlichen Austritt mit fehlendem nationalen Interesse.

Die Linke-Fraktion in Mitte forderte Kai Wegner auf, die israelische Flagge vor dem Roten Rathaus zu entfernen. Die Fahne könnte ein „Trigger“ sein. Aha!

Die Berliner Behörden lösten im April 2024 den Palästina-Kongress kurz nach dem Beginn auf. Ein Gerichtsurteil nährt nun Zweifel an dem harten Vorgehen.

Die spektakuläre Kirche am Hohenzollernplatz ist ein Entwurf des jüdischen Architekten Ossip Klarwein – wie sich jetzt erst herausstellt. Eine Ausstellung dort ehrt sein Werk.

Die Kritik am Vorgehen der Berliner Polizei bei propalästinensischen Demos hält an. Der Konfliktforscher Jannis Julien Grimm spricht über die mediale Darstellung und die Ohnmacht der Teilnehmenden.

Ein Berliner Polizist sei von Palästina-Demonstranten in die Menge gezogen und getreten worden, berichtete die Polizei im Mai. Medien übernahmen die Sichtweise, doch stimmt sie wirklich?

Aufsehenerregend war Mahmoud Khalil im März nach Uni-Protesten gegen den Gaza-Krieg festgenommen worden. Nach seiner Freilassung verlangt er nun eine Entschädigung von der US-Regierung.

Mehrere hundert Menschen ziehen am Samstag durch Berlin und protestieren gegen das Vorgehen Israels in Gaza. Dabei kommt es zu Festnahmen – und der Demozug stoppt.

Ist die Situation in Israel Anlass für Verzweiflung oder Inspiration, sich schreibend der Wirklichkeit entgegenzustellen? Darin waren sich Thomas Meyer und Natan Sznaider am Donnerstag uneins.
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