Es gebe nichts zu rechtfertigen, nichts zu beschönigen, sagt Guido Westerwelle. 900 Seiten umfasst die Studie über die Verstrickung des Auswärtigen Amts in die NS-Verbrechen. Die Aufarbeitung, sagt der Minister, ist damit nicht zu Ende.
Zweiter Weltkrieg und Kriegsende
Eine der erfolgreichsten Ausstellungen Berlins ist wieder für das Publikum geöffnet und bekommt eine neue Gestalt. In den Kellern der früheren Befehlszentralen von Gestapo und SS ist die Geschichte mit Händen zu greifen.
Fast 1000 Menschen kamen im Zweiten Weltkrieg in Kleinmachnow ums Leben oder fielen an der Front
Der Askanische Platz war ein Brennpunkt großstädtischen Lebens: Von hier aus ging es per Fernzug in den sonnigen Süden. In den umliegenden Hotels logierten bekannte Künstler. Seit dem Mauerfall kehrt das Flair allmählich zurück
Sie kämpfen gegen Propaganda und bestellte Wahrheit: 70 Jugendliche aus vier Ländern recherchieren und veröffentlichen Themen, die von der Nazi-Presse verschwiegen wurden.
Der deutsche Wiederstand gegen Hitler fand wenig Unterstützung. Nun belegen lange geheim gehaltene Dokumente: Die Briten waren gut informiert über Helmuth Graf von Moltke und seine Aktivitäten.
Rechtsextreme sehen nicht immer so aus, wie man sie sich vorstellt. Sie sind auch nicht immer so dumpf, wie man sie gerne hätte. Einige von ihnen studieren sogar.
Die jüdische Vergangenheit in Teltow ist geprägt durch den Namen Sabersky – aber es gab viel mehr
Der britische Historiker Christopher Clark sprach im Einstein Forum über Preußentum und Nationalsozialismus
"Hitlers Klavierspieler": Der britische Journalist Peter Conradi hat eine Biografie von Ernst "Putzi" Hanfstaengl geschrieben.
Der Caputher Männerchor „Einigkeit“ feiert sein 100-jähriges Bestehen – eine Geschichte mit Lücken
Nach dem Parteitag der NPD: Warum wir mehr Zeitzeugen hören müssen Von Jan Hambura
Eine Beichte, ein Schock: Günter Grass, das Gewissen der Nation, war Rekrut bei der Waffen-SS. In seinem Erinnerungsbuch „Beim Häuten der Zwiebel“ schreibt er erstmals darüber
Babelsberg sollte zur Filmstadt ausgebaut werden und ein neues Stadtzentrum erhalten
In Caputh will man der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken. Dazu wurden die Toten des Zweiten Weltkriegs dokumentiert
Der Deutsche FußballBund (DFB) hat sich in der Zeit des Nationalsozialismus politisch instrumentalisieren lassen , sagen viele Historiker. „Ein guter Fußballer ist ein guter Soldat“, verkündete der Verband und absolvierte im Zweiten Weltkrieg viele Länderspiele.
Literatur-Ausstellung „Die Dritte Front“ gestern im Kutschstall eröffnet
Gerhard Joop wird heute 90 Jahre alt / Ein Leben in schwierigen Zeitläuften
Die Interessengemeinschaft Farben war einst der größte Chemiekonzern der Welt – bis die Alliierten sie auflösten
Zum Streit um ein NS-Stück in Erlangen: Was Hans Rehbergs „Wölfe“ wirklich sind
Das Deutsche Technikmuseum ehrt den S-Bahn-Architekten Richard Brademann
Über Hitler und den Holocaust, über Poeten und Populisten, über Walser und Fortuyn. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Harry Mulisch
Der Mann sitzt leicht gebeugt auf dem Bürostuhl. Hermann Noack - nach der Tradition der Bronze-Gießer Hermann Noack III genannt - wiegt seinen Kopf mit dem schulterlangen weißen Haar.