Alle Tagesspiegel-Artikel vom 08.01.2006
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Drei Siege, drei zweite Plätze, ein dritter Rang und Podestplätze bei allen Rennen in Oberhof: Knapp fünf Wochen vor Beginn der Winterspiele in Turin sind die deutschen Biathleten in Olympia-Form.

Kanzlerin Merkel und die SPD setzen bei der geplanten Gesundheitsreform auf einen Kompromiss. Ein Medienbericht, wonach Gesundheitsministerin Schmidt an der Entscheidung nicht beteiligt werde, wurde zurückgewiesen.

Mehr als 200 Menschen haben in Nordindien und Bangladesch bei der seit knapp einem Monat andauernden Kältewelle bisher ihr Leben verloren. In Teilen Chinas und Japans herrscht ein Schneechaos.

Die Archäologin Susanne Osthoff war erstmals nach ihrer Entführung im Irak wieder kurz in Deutschland. In einer Talksendung berichtet die 43-Jährige von ständiger Todesangst während der Geiselnahme und danach.

Berlin - Angesicht der jüngsten Fälle von Kindesvernachlässigung fordern die Berliner Kinderärzte mehr Kontrollen durch den Staat. „Wir sollten die aufsuchenden Dienste stärken“, sagte Ulrich Fegeler, der stellvertretende Vorsitzende des Berliner Kinderärzte-Verbandes.

ERSTE HILFE Als im November Lebensmittelkontrolleure in großen Mengen verdorbenes Fleisch entdeckt hatten, beschloss der neue Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, ein „Zehn-Punkte-Sofort-Programm“ als Konsequenz aus dem Fleischskandal. Danach möchte Seehofer den Informationsfluss zwischen den Behörden sowie zwischen den EU-Ländern verbessern.

Die Großzügigkeit, was abzugeben, hat er von seiner Mutter, die Disziplin, mit Gewinn zu wirtschaften, von seinem Vater. Eigentlich will er zum Zirkus oder zum Theater, aber dann wird er doch Schlosser, weil sein Vater es so will.

Wie die Italiener versuchen, der Gewalt beim Fußball Herr zu werden – und warum sie das Problem oft noch verstärken

In Bischofshofen flatterte am Freitagabend eine Fahne, die bis dahin noch nie zu einem Skispringen mitgebracht worden ist. Sie zeigte einen Halbmond mit Stern auf einem knallroten Untergrund, darunter stand geschrieben: „Die Türkei grüßt Thomas Morgenstern.

Von Benedikt Voigt

Vor 30 Jahren war es noch ein verschlafenes Fischerstädtchen, dessen Bewohner vor allem vom Perlen- und Goldhandel lebten. Heute zählt Dubai zu den am rasantesten wachsenden Städten der Welt mit gigantischen Wolkenkratzern und einem atemberaubenden Luxus.

„Die Reaktion der Mächtigen war oft geradezu erschreckend“ vom 27. Dezember 2005 Es ist schade, wenn man aus dem Munde eines angesehenen Staatsanwaltes die uralten Plattitüden zu hören bekommt, mit denen erzkonservative Justizpolitiker seit Jahren versuchen, die Rechtsstellung des Verdächtigen im Strafprozess zu demolieren.

Der 55-jährige Berliner hat sich neben seinem Wirken als Dienstleistungs-Unternehmer und Chef der Industrie- und Handelskammer auch als Sportförderer einen Namen gemacht. Er sitzt im Hertha-Aufsichtsrat und half dabei, die Leichtathletik-WM 2009 nach Berlin zu holen.

„Putin dreht der Ukraine das Gas ab“ vom 2. Januar 2006 Es ist nicht mehr zu übersehen, wie skrupellos Putin sein Erdgas als Disziplinierungsmittel einsetzt, wie bedenkenlos er „mit Hilfe des Erdgases eine neoimperiale Machtpolitik gegenüber Osteuropa“ betreibt, wie Moritz Schuller zutreffend schreibt.

Berlin - Die große Koalition im Bund will den Bundestagsbeschluss von 1991 verewigen, nach dem Deutschland sowohl von Berlin wie auch von Bonn aus regiert wird. Im Gegenzug wird die Zuständigkeit des Bundes für die Finanzierung der Hauptstadtaufgaben im Grundgesetz verankert.

Seine Kanzlei im Kollhoff-Hochhaus am Potsdamer Platz wie auch die Charlottenburger Dachgeschosswohnung gelten als Refugien zeitgenössischer Kunst. Peter Raue, 65, Experte für Urheberrecht, hat sein Leben der Kultur verschrieben.

„Steinbrück erntet Kritik auf Vorstoß gegen Steuerdumping“ vom 30. Dezember 2005 Mit Interesse las ich, dass sich die Bundesregierung in der EU für eine einheitliche Grundlage der Besteuerung in den Mitgliedsländern einsetzen will.

London - Weniger als 48 Stunden nach seinem Geständnis, ein „Alkoholproblem“ zu haben, musste der Chef der britischen Liberaldemokraten, Charles Kennedy, seinen Rücktritt erklären. „Das Interesse unserer Partei ist nun wichtiger“, sagte Kennedy in einer überraschend anberaumten Pressekonferenz.

Von Matthias Thibaut
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