Alle Tagesspiegel-Artikel vom 17.11.2012
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Feuer nach einem israelischen Luftangriff im nördlichen Gazastreifen.

Die Hamas hat 22 ausländischen Journalisten und Mitgliedern von Hilfsorganisationen die Ausreise aus dem Gazastreifen verweigert. +++ Vergangene Nacht hatten israelische Kampfjets ein Hamas-Regierungsgebäude in Gaza zerstört. +++ Laut Israels Botschafter in Washington haben die USA grünes Licht für einen Angriff auf Gaza gegeben. +++ Verfolgen Sie die Ereignisse in unserem Live-Ticker.

Im Freudentaumel. In Zagreb feiern hunderte Kroaten die Freisprüche in Den Haag.

Das UN-Kriegsverbrechertribunal kippt die Urteile gegen die Ex-Generäle Gotovina und Markac. „Wir werden jetzt für immer glücklicher sein“, sagt der Anwalt Luka Topolnik. „Denn das Urteil zeigt, dass wir kein Verbrecherstaat sind. Es war ein Verteidigungskrieg.“

Von Adelheid Wölfl

„Totaler Lichterkrieg“, verzerrte Fakten: Wo um die Zukunft der Straßenleuchten gestritten wird, gehen einige Freunde des Althergebrachten in die Irre. Ihre Argumente gegen elektrisches Licht sind rasch entkräftet. Doch zugegeben: Wenn das später gut aussieht, ist das auch ein Verdienst der Gaslichtfans.

Von Stefan Jacobs
Kunstvoll: Ben Templesmith verleiht der Geschichte mit seinen Zeichnungen einen ganz eigenen Ton.

Vampire ohne „Twilight“-Kitsch: Der jetzt neu aufgelegte Horrorcomic  „30 Days of Night“ zeigt, dass manchmal die simpelste Idee ausreicht, um eine großartige Geschichte zu erzählen.

Von Daniel Wüllner
Ein Grab, über das gestritten wird: Dass eine katholische Gemeinde an diesem Ort nicht die Insignien eines Fußballvereins zulassen wollte, bringt Nutzer bei Facebook und Twitter bis heute auf. Im Hintergrund: der Vater des Jungen, der hier begraben liegt.

Steif, verstockt und schlecht gegen Empörungsstürme gerüstet: Den Eindruck, den eine katholische Gemeinde in der vergangenen Woche beim zu großen Teilen im Netz ausgetragenen Streit um einen Grabstein hinterließ, lässt exemplarisch an der Social-Media-Kompetenz der Kirchen zweifeln. Unserem Autor Johannes Schneider geht das nahe. Hier erklärt er, warum.

Von Johannes Schneider
Beiges Hemd statt weißer Weste: Reitlehrer Frank E. – hier mit seinem Anwalt Matthias Schöneburg (l.) – hat gestanden, über 15 Jahre lang Jugendliche auf seinem Hof in Reckahn sexuell missbraucht zu haben.

Nur einem der Opfer hat Frank E. die Aussage erspart. Mit einem knappen Geständnis räumte der wegen sexuellen Missbrauch an Kindern Angeklagte vor dem Potsdamer Landgericht am Freitag Taten ein. Doch offenbar gibt es weitere Fälle.

Von Johannes Radke
Geehrt. Jochim Sedemund bekam die Bundesverdienstmedaille.

Seine Affinität zur Musik trieb den früheren Geigenspieler Jochim Sedemund in ein Abenteuer mit gutem Ausgang: Der Rechtsanwalt kam mit dem Umzug der Bundesregierung, die von seiner Kanzlei beraten wird, von Bonn nach Berlin. Im Osten, in Potsdam, entdeckte er Aufgaben, die sich in Bonn gar nicht mehr stellten, Möglichkeiten, die es in der alten Bundesrepublik gar nicht mehr gab: etwa die Gründung eines Orchesters.

Den Flughäfen in Tegel und Schönefeld bereitete der dichte Nebel keine Probleme. „Alle Maschinen konnten starten und landen“, sagte ein Flughafensprecher.

Der Uraufführungsdirigent von Max Regers Vertonung des 100. Psalms, Fritz Stein, pries das Werk überschwänglich: „Man muss in der Musica sacra bis auf die Jubelchöre der Bachschen Hohen Messe und auf das Gloria von Beethovens Missa solemnis zurückgehen, um eine Musik von gleicher Ausdrucksgewalt und Größe zu finden.

Von Klaus Büstrin

Berlin - Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einem versuchten Sprengstoffanschlag auf Überläufer in der kriminellen Rockerszene hat die Polizei am Freitagmorgen ein führendes Bandidos- Mitglied in Berlin-Tiergarten festgenommen. Bei dem 33-Jährigen fanden die Ermittler eine scharfe Schusswaffe und manipulierte dazugehörige Munition.

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