Alle Tagesspiegel-Artikel vom 02.01.2013
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Impressionen vom Luisenplatz. Am Brandenburger Tor waren auch am zweiten Tag nach der Silvesternacht zumindest bis zum Nachmittag keine Reinigungsarbeiten zu beobachten. Touristen kamen auf ihrem Weg zum Park Sanssouci an leeren Sektflaschen und zahllosen Feuerwerksresten vorbei.

Potsdam täte die Kehrwoche gut. Zumindest zum Jahresbeginn. Warum es die Potsdamer und ihre Stadtreinigung nicht schaffen, bis zum 2. Tag des neuen Jahres ihren Feiermüll zu entsorgen. Der Chef der AG-Innenstadt, Wolfgang Cornelius, sagt: „Wir blamieren uns vor den Touristen.“

Von Guido Berg
Parteien müssen nur Spenden über 50 000 Euro sofort angeben. Seit der Affäre um verdeckte Spenden des Flick-Konzerns an verschiedene Parteien in den 1980ern wurden die Regelungen beständig verschärft.

Deutsche Unternehmen überwiesen den Parteien im Jahr vor der Bundestagswahl deutlich weniger Geld als zuvor - die Affäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulff brachte den Spendern ein Imageproblem. Allein die Linke freut sich darüber.

Von Nik Afanasjew

In der Köpenicker Straße in Mitte hat am Mittwochnachmittag der Keller einer Obdachlosenunterkunft gebrannt. Das Haus ist unbewohnbar, die 150 Menschen, die dort zeitweise lebten, kamen in einem Hostel in der Nachbarschaft unter.

Von Christoph Stollowsky
Matthias Schweighöfer.

Die „New York Times“ verglich ihn kürzlich mit Woody Allen: Sein Regiedebüt sei eine der besten Komödien der vergangenen Jahre. Matthias Schweighöfer bleibt trotzdem bescheiden – und in Berlin! Ein Gespräch über seinen neuen Film „Der Schlussmacher“

Von Ronja Ringelstein
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) spricht sich für eine neue Debatte über Alkoholexzesse aus.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann wagt einen neuen Vorstoß gegen Alkoholexzesse: Verbote schließe er aus, aber einen Dialog über Trinken auf öffentlichen Plätzen müsse es geben. Wie gut so eine vage Haltung funktioniert, zeigt ein Blick nach Berlin.

Krise? Welche Krise? Inzwischen mehren sich die Stimmen, denen zufolge in der europäischen Schuldenkrise das Schlimmste überstanden ist. Dennoch lohnt es sich auch in diesem Jahr mehrere Länder in der Euro-Zone und einige Streitthemen unter den EU-Staaten im Auge zu behalten.

Von Albrecht Meier
Made in China. Nicht nur einheimische Hersteller sind für das enorme Produktionsplus in den vergangenen Jahren verantwortlich. Auch Amerikaner und Europäer fertigen direkt im Land für den wichtigen Wachstumsmarkt.

Jedes fünfte Auto weltweit stammt aus Europa. In diesem Jahr werden in China erstmals mehr Fahrzeuge produziert werden. Das liegt nicht nur an der wirtschaftlichen Situation.

Demonstranten fordern am Mittwoch von der indischen Regierung härtere Strafen für Vergewaltiger. Die Familie der gestorbenen 23-Jährigen verkündete derweil, sie wolle die Täter "hängen sehen".

Nach dem Tod der vergewaltigten Studentin wird gegen die mutmaßlichen Täter Anklage wegen Mordes erhoben. Die Männer müssen mit der Todesstrafe rechnen. Unterdessen werden immer mehr Details zur grausigen Tat bekannt.

Ein Räuberpärchen wollte gestern am frühen Abend in Tiergarten einen Imbiss überfallen. Womit die beiden nicht rechneten: Die Imbiss-Mitarbeiter setzten sich zur Wehr. Und am Ende wurden die Räuber von Passanten aufgehalten.

Hat Ecken und Kanten: Peer Steinbrück.

Unsensibel finden viele Peer Steinbrücks Forderung nach mehr Geld für den deutschen Kanzler. Natürlich kann man eine Debatte darüber führen, was leistungsgerechte Bezahlung an der Spitze der Regierung ist. Eine andere Diskussion wäre aber viel wichtiger.

Von Ingrid Müller
Eine tickende Schuldenuhr, aufgenommen am 30. August 2012 auf dem Parteitag der US-Republikaner in Tampa, Florida.

Die US-Bürger sind sauer: Wieder einmal waren die Volksvertreter nicht in der Lage, ihre Arbeit fristgerecht zu beenden. Der Inhalt des Kompromisses ist eine Enttäuschung. Und der Konflikt um die Fiskal-Klippe war nur ein Vorgeschmack auf eine noch härtere Auseinandersetzung.

Von Christoph von Marschall
Grisuten für Chemiefasern. In der Märkischen Faser AG in Premnitz kontrolliert ein Mitarbeiter Polyesterfasern, die zu einem gemeinsamen Strang für die Textilindustrie zusammengeführt werden.

Premnitz im Havelland, das war zu DDR-Zeiten das Chemiefaserwerk „Friedrich Engels“. Vom gelebten Alltag in der Kleinstadt in den 1980er Jahren erzählt ein privates Tagebuch. Zusammen mit Stasi-Akten und Zeitzeugen-Interviews ist es nun öffentlich

Klare Richtung. Daniel Reiche hat die Rolle als Mannschaftskapitän des SV Babelsberg 03 gern übernommen und ist ein wichtiger Rückhalt für sein Team.

SVB-Kapitän Daniel Reiche strebt mit seinem Team einen einstelligen Tabellenplatz und 50 Punkte an

1915, während des Ersten Weltkriegs, wurden in Premnitz die ersten chemischen Anlagen angesiedelt. In den 1920er Jahren übernahm die IG Farben das Werk.

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