Mehr Berlin: Kunst, Politik und Stadtgefühl – Seite 8
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Thema

Mehr Berlin

Die Welt der steinernen Geister. Nur wenige, die oben auf den Kreuzberg steigen, wissen von den Schätzen in seinem Inneren.

Über dem Viktoriapark thront das Nationaldenkmal Karl Friedrich Schinkels mit Blick über ganz Berlin. Darunter verborgen ist ein Gewölbe, das einer Kathedrale gleicht. Ein Spaziergang durch diese Unterwelt und zu weiteren Spuren alter Zeiten.

Von Peter von Becker
Voll Mitte! Unser Punk ist progressiv und vegan (Abb. ähnl.).

Die AfD mag die Punkband Slime nicht - weil die so böse Lieder sang wie "Bullenschweine". Unser Mehr-Berlin-Bürodackel hat das mal vegan und gewaltfrei umgeschrieben.

Künftig im Abgeordnetenhaus? Berlins AfD-Landesvorsitzende Beatrix von Storch.

Heute beschließt die Berliner AfD ihr Wahlprogramm, mit dem sie ins Abgeordnetenhaus will. Ein Grund zur Panik? Nein, meint unser Autor: Im Zweifel scheitern die Hobby-Politiker an der Normalität.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach
Besitzerwechsel. Adolf Hitler lässt Hermann Göring zu dessen Geburtstag 1938 das Gemälde „Die Falknerin“ von Hans Makart überreichen.

Berlin ist Hauptstadt der Provenienzforschung. Diese spürt Kunst nach, die einst von den Nazis gestohlen wurde. Hier gab es die meisten jüdischen Sammlungen, hier blühte der Handel. Die Museen restituieren, doch so manches Stück darf bleiben.

Von Nicola Kuhn
Daniel Wuschansky und Carla Molino Betreiber des Il Kino.

Hier die Multiplexe, da das Internet - wer heute davon lebt, Menschen Filme zu zeigen, muss seinen Job schon sehr lieben. Kurz vor der Berlinale haben wir Berliner Kinomacher gefragt, woher ihre Liebe kommt.

Unendliche Landschaft. Die einst zur Trockenlegung des Tiergartens geplanten Wasserläufe mit ihrer abwechslungsreichen Ufergestaltung entsprechen noch heute den Intentionen Lennés.

Heute vor 150 Jahren starb Peter Joseph Lenné. Als Hofgärtner für die preußische Krone, aber auch als Stadtplaner prägte er Berlin – mit Grünanlagen, Plätzen und Kanälen. Am Ende kam ihm die Eisenbahn dazwischen.

Von Andreas Austilat
Der Volvo V40, Baujahr 1998. Und unser Autor, dem die Trennung immer schwerer fällt.

„Sofort Abholung“, „Zahle höchsten Preis“, „Bin an Auto interessiert“: Was passiert eigentlich, wenn man die Visitenkarten, die dem alten Volvo ständig in die Fensterritzen gesteckt werden, nicht einfach wegschmeißt? Sondern tatsächlich mal anruft? Ein Roadtrip in eine raue Szene.

Von Nik Afanasjew
Michael Müller (M, SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, Frank Henkel (l, CDU), Berliner Innensenator, und Mario Czaja (r, CDU), Berliner Gesundheitssenator stecken die Köpfe zusammen. Hier auf einer Pressekonferenz im September.

Den Leuten die Tür eintreten, ehe sie die Augen aufmachen, mit einer morgendlichen Mail über eine Wahnsinns-Stadt: Das will der Checkpoint, unser Berlin-Newsletter. Lesen Sie hier die besten, wichtigsten und komischsten Einträge dieses Jahres!

Von Lorenz Maroldt
Die Jungs: Milo, Jamal und Maurize ziehen durch Kreuzberg.

Drei Nachbarjungs vom Kottbusser Tor in Berlin. Fünf Jahre haben unser Autor und unser Fotograf sie begleitet. Gibt es einen Platz für sie? Wollen sie den? Lesen Sie hier den beim Deutschen Reporterpreis als beste Lokalreportage ausgezeichneten Beitrag.

Von Nik Afanasjew
Wolfram Popp vor seinen Estraden-Häusern.

Warum so und nicht anders? Wer Häuser baut, hat ständig mit dieser Frage zu tun. Hier erläutern Architekten, die in den letzten Jahren in Berlin große Wohnbauprojekte durchgeführt haben, wie sie planen - mit dem Willen zu Höherem und dem Blick aufs Budget. Berichte aus vier Preisklassen, protokolliert von Barbara Nolte

Von Barbara Nolte
Tote? Tanzen! 2011 wurde ein ehemaliger Friedhof in Prenzlauer Berg zum Leise-Park. Der inspirierte auch die Künstler von "Entretempo Kitchen Gallery", hier 2014 bei der Tagesspiegel-Aktion "Saubere Sache", zum Sich-Kümmern und Gestalten.

Der Trend geht zur Urne und zur Bestattung außerhalb: Trotz Bevölkerungswachstum sinkt der Bedarf an Grabfläche. Was wird da aus Berlins 179 Friedhöfen? Auf ehemaligen Gräberfeldern könnten Häuser wachsen. Erste Bewohner sind schon da.

Von Thomas Lackmann
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