
Protest und ein Polizeieinsatz begleiten den Auftritt des AfD-Politikers Björn Höcke am Samstag in Fürstenwalde. Bürgermeister Matthias Rudolph rechnet mit einer aufgeheizten und Provokationen.

Protest und ein Polizeieinsatz begleiten den Auftritt des AfD-Politikers Björn Höcke am Samstag in Fürstenwalde. Bürgermeister Matthias Rudolph rechnet mit einer aufgeheizten und Provokationen.

Der Entertainer plädierte bei einer Anhörung im Thüringer Landtag für ein Verbotsverfahren gegen die AfD. Die Partei relativiere NS-Verbrechen und verlasse damit den Boden des Grundgesetzes, so Kerkeling.

Ihr Name steht für sinnlose Zerstörung und Brutalität. Dabei verhielten sich die Rom-Eroberer im fünften Jahrhundert recht moderat und bewiesen sogar Kunstsinn.

Unser Leser blickt in die Geschichte der Berliner Kulturinstitution und wünscht sich mit Bezug auf frühere Spielstätten weniger Aufwand als derzeit geplant. Und wie sehen Sie’s?

Das VEB Kosmetik-Kombinat war die Schönheitsfabrik der DDR. Barbara Köppe porträtierte Frauen, die dort arbeiteten. Bis Dezember sind die Fotos in der Potsdamer Urania zu sehen.

Gesucht wurden Potsdamer, die zum Festkonzert am 3. Oktober in der Nikolaikirche die Europahymne singen. 20 meldeten sich und proben jetzt. Sie erzählen, was ihnen die Einheit bedeutet.

Unser Leser wünscht sich einen Treffpunkt für den Austausch zum Beispiel nach Vorstellungen in der Staatsoper. Derzeit sei dort kaum etwas zu finden. Und wie sehen Sie’s?

Bei einer Anhörung zum AfD-Verbotsverfahren im Landtag von Erfurt duelliert sich Entertainer Hape Kerkeling mit Hans-Georg Maaßen. Seine politische Haltung demonstriert er schon sehr viel länger.

Mit 18 Jahren saß er im DDR-Zuchthaus, später ging er nach West-Berlin. Und begann eine erstaunliche Karriere als Fluchthelfer.

Erstmals beraten Juristen in einem deutschen Parlament über ein mögliches AfD-Verbotsverfahren. Die Debatte nimmt nach den jüngsten Landtagswahlen wieder Fahrt auf.

Bei „Welterbe zum Anfassen“ lernten Schülerinnen und Schüler vieles über den Park Sanssouci, seine Geschichte und die Natur. Sie erkundeten Tiere, Pflanzen und Früchte.

Leon Weintraub sprach vor Potsdamer Schülerinnen und Schülern über das harte Leben im Ghetto in Łódź, über Auschwitz, das er nur dank eines Zufalls überlebte, und über das Wiedererstarken des Antisemitismus.

Die Journalistin Jana Hensel erklärt in ihrem neuen Buch, warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet. In Potsdam las sie daraus – und stellte sich Nachfragen.

Die Stiftung für den Wiederaufbau steht vor einem personellen Umbruch. Angesichts des Besuchermangels im Turm will man sich mehr auf Bildungs- und Jugendarbeit konzentrieren. Die Linke begrüßte den Wechsel im Vorstand.

Unser Leser begrüßt die politische Initiative zur Erinnerung an koloniale Verbrechen. Ein Punkt, der nichts entschuldigt, ist ihm dabei wichtig. Und wie sehen Sie’s?

Das Thema für seine erste große Ausstellung fand Berlins jüngstes Museum gleich vor der Tür. „Von hier aus“ erzählt vom Schicksal der einstigen jüdischen Nachbarn.

Dafür, dass die Mehrheit der Linken antisemitisch ist, gibt es keinen Beleg. Die Frage war nie, ob die Linke als Partei Juden angreift, sondern ob sie ein Klima mitprägt, in dem andere es tun.

Wohn- und Bürogebäude statt Erinnerungsstätte: Der Senat sieht weiterhin keinen Bedarf an einem Gedenkort auf dem Gelände der Neuen Reichskanzlei. Der Verein Berliner Unterwelten widerspricht.

Wolf Biermann wird im November 90 Jahre alt. Er schrieb Lieder und Gedichte mit eigenem Tonfall. Jetzt bringt ihn ein CDU-Kulturexperte für den Nobelpreis ins Gespräch - Berlins Antwort auf Bob Dylan?

Weniger im öffentlichen Bewusstsein als die Spree, doch zu Unrecht: Die Brandenburger Autorin Roswitha Schieb entfaltet ein Havel-Panorama zwischen Baukunst, Landschaft und Gedenken.

Im Interview mit dem Tagesspiegel bezeichnete der Historiker Wolfgang Benz Die Linke als nicht antisemitisch. Mit dieser Analyse verlässt er das Feld von Wissen und Wissenschaft.

Er wurde zu einem der bekanntesten Berliner Bezirksbürgermeister und knüpfte über die DDR-Mauer hinweg Kontakte: Werner Salomon. Zu seinem 100. Geburtstag wird an ihn erinnert.

Unser Leser weist zu den Anwürfen aus München gegen Berlin auf Historisches hin. Er warnt vor der Übernahme von „Methoden Trumps“. Und wie sehen Sie’s?

Welche Rolle spielte die Schufa 1933 bis 1945? Hinweise auf Missbrauch der Auskunftei-Daten durch die Nationalsozialisten finden sich nicht. Doch die jüdischen Gründer wurden hinausgedrängt.

Zur Saisoneröffnung gibt es am DT mit „Deutscher Herbst“ und „Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste“ eine Doppelpremiere. Beide Inszenierungen kämpfen mit dem Gleichgewichtssinn.

Ein Film, eine ungelenke Politik-Performance, viel Draufblick, wenig Kunst und zwei wesentliche Gedanken: So war der Festakt des Theaters zum 20. Geburtstag seines Hauses am Tiefen See.

Die Linke in Berlin ist die stärkste Partei in der Hauptstadt. Aber soll sie regieren dürfen? Kritiker fordern eine Brandmauer gegen links. Da lohnt ein Blick zurück.

In seiner beunruhigenden Fiktion „Deutschland 2033“ beschreibt der Journalist Justus Bender, wie die AfD die Macht erobern könnte. Er versteht sein Szenario als Weckruf.

Zusätzlich zu unserer Besprechung des neuen Buchs von Roswitha Schieb lesen Sie hier ergänzende Fragen und die ausführlichen Antworten der Autorin.

Keine Stolpersteine mehr im sächsischen Heidenau: Die Empörung ist groß. Kritik kommt auch aus Brandenburg, wo immer mehr Steine zur Erinnerung an Holocaust-Opfer verlegt werden.

Mit seinen bekannten Markenprodukten prägt Henkel seit Jahrzehnten den Alltag vieler Kunden. Ein Blick auf wichtige Meilensteine, Krisen und aktuelle Herausforderungen des Konzerns.

Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Eva Menasse über den offenen Brief von 150 Berliner Jüdinnen und Juden für ein Linksbündnis und warum sie ihn unterschrieben hat – obwohl sie an Elif Eralps Plänen zur Vergesellschaftung zweifelt.

Lange schien die Kolonialvergangenheit nicht im Fokus des Kulturstaatsministers, nun kommt Bewegung in die Sache. Doch an der Ernsthaftigkeit von Weimers Plänen gibt es Zweifel.

Ermittler prüfen, welche Schuld der Mann in einem Lager für Kriegsgefangene auf sich geladen hat. Der Beschuldigte ist 105 Jahre alt – doch Beihilfe zum Mord verjährt nicht.

Der Staatschef sagte in Washington, dass die US-Regierung die Falle durch umfassende Kooperation mit China vermeiden könnte. Was harmlos klang, sollte nicht unterschätzt werden.

Paula Fürstenberg hat über einhundert „Zwischenrufe zur deutschen Einheit“ veröffentlicht. Ein Gespräch über ihre Bestimmung als undankbarer Jammerossi, Potsdams Platz der Einheit als Symptom und die Frage: Was tun gegen rechts?

Mit dem Dokumentarfilm „Die Todesmühlen“ wollten die Alliierten, unter Beteiligung Billy Wilders, den Deutschen das Ausmaß der Nazi-Verbrechen vor Augen führen.

Wolfgang Benz hält die Kritik an der Berliner Linken für zu weitgehend. Hier erklärt er, was die Partei jetzt tun muss und was man aus der Weimarer Republik für die Gegenwart lernen kann.

Einst beherbergte das historische Industrieareal nahe dem Südkreuz den Kit Kat Club. Mit „Found“ sollen in der Malzfabrik wieder alle zwei Monate Clubnächte stattfinden.

Nach ihrem Wahlsieg wirft der Zentralrat der Juden der Linken in Berlin Antisemitismus vor. Eine Gruppe von Jüdinnen und Juden widerspricht, darunter die Autorinnen Deborah Feldman und Eva Menasse.

Mit seinem Buch „Dirty Rome“ führt Althistoriker Michael Sommer in den Maschinenraum des Imperiums. Ein Gespräch über Aufstiegsversprechen, Fake News – und darüber, was römische Kaiser mit Trump und Putin verbindet.

Warum wurden ab 1933 viele Deutsche zu willigen Vollstreckern? Dieser Frage geht das aktuelle Buch des NS-Forschers Götz Aly nach. Im Waschaus liest er daraus und diskutiert seine Thesen.

Am Donnerstag beginnt Potsdams Theater eine Reihe, die jüdischer Kultur mehr Sichtbarkeit geben will. Zum Auftakt geht es um Familienbilder.

YouTube hatte ihn schon gesperrt – danach soll der 71-Jährige auf Telegram antisemitische Hetze und Gewaltaufrufe verbreitet haben. Sein Verhalten vor Gericht macht die Richterin fassungslos.

Das Bürgerhaus am Schlaatz war einst der größte Jugendclub Potsdams. Seither veränderte er sich mehrfach. Die Kennerin Ute Parthum blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück. Am Wochenende wird gefeiert.

Viel zu lange wurde das Thema Kolonialismus in China verdrängt. Ein Leitfaden soll den öffentlichen Sammlungen nun helfen, geraubte Vasen, Porzellane, Bilder zu identifizieren.

Wer hat Neukölln geprägt und ist dabei unsichtbar geblieben? Ein Theaterstück erkundet 150 Jahre Arbeiterkultur im Bezirk. Worum es konkret gehen wird, darüber bestimmen Rixdorfer selbst.

Die Historikerin Schüler-Springorum warnt vor einer zu einseitigen Debatte über Antisemitismus innerhalb der Linken nach der Berlin-Wahl. „Es ist gefährlich, das Thema zu instrumentalisieren“,sagt sie.
öffnet in neuem Tab oder Fenster