
Der Berliner Comiczeichner Thilo Krapp hat „Die Zeitmaschine“ als Graphic Novel umgesetzt. Hier spricht er über gesellschaftliche Restriktionen und die Frage, wie man einen Klassiker neu erzählt.

Der Berliner Comiczeichner Thilo Krapp hat „Die Zeitmaschine“ als Graphic Novel umgesetzt. Hier spricht er über gesellschaftliche Restriktionen und die Frage, wie man einen Klassiker neu erzählt.

Die Stiftung Reinbeckhallen zeigt Straßenfotografie aus der DDR der Siebzigerjahre – Alltagsaufnahmen eines längst vergessenen Künstlers aus Karow.

Mit der AfD reden? Und dann mal schauen? Einige in der CDU werben dafür. Dabei wird sich niemand damit herausreden können, er habe nicht gewusst, wofür die Rechtsextremisten stehen.

Rund 250.000 Menschen wurden zwischen 1949 und 1989 in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert. Was geschah danach? Dieser Frage widmet sich eine Ausstellung in Potsdam.

Die AfD muss bekämpft werden. Doch weder ein Verbot noch eine Umarmung der Rechten sind hierbei hilfreich. Sie muss rechtlich eingeschränkt und politisch bekämpft werden. Und es braucht emotionale Intelligenz.

Migrantische Künstler verarbeiteten die Lebensrealität der ehemaligen „Gastarbeiter“ in Bildern und Skulpturen. Eine neue Ausstellung holt diese Kunst zurück, doch der Kampf um Sichtbarkeit geht weiter.

Knapp zehn Jahre nach ihrem Debüt „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ schaut die Autorin mit „Radiorauschen im Sternenpark“ wieder auf den Osten.

Am 22. September vor 20 Jahren wurde das markante Gebäude, Potsdams rotes Wahrzeichen, eröffnet. Der Bau von Gottfried Böhm wurde von vielen Debatten begleitet und von manchem Kuriosum.

Im Schaudepot werden historische Filmkostüme als Originale hinter Glas und als digitale Zwillinge gezeigt. Mit 3D-Scans und Künstlicher Intelligenz werden so neue Perspektiven eröffnet.

Was tun gegen Antisemitismus? Bei der Veranstaltung der Potsdamer Bürgerstiftung mit Kai Diekmann als Gastredner wurde deutlich: Es gibt viel zu tun, aber jeder kann auch etwas tun.

Christopher Young ist seit Jahrzehnten von Berlin fasziniert. Die Bewerbung für Olympische Spiele sieht der Forscher als große Chance. Wir dokumentieren eine Rede, die er dazu im Sportforum hielt.

„Nach so viel Schmerz und Pein“: Erstmals erscheinen Briefe von Holocaust-Überlebenden, gesammelt von der Gedenkstätte Yad Vashem, auf Deutsch. Sie zeugen von Leid und Mut.

In der „Langen Nacht des Parlamentes“ in Potsdam konnten Besucher bei der AfD Selfies vor Pappfiguren wie der von Reichspräsident Paul Hindenburg oder den AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla machen.

Unsere Leserin übt Kritik an „phrasenhaften Floskeln und beifallheischenden Plattitüden“. Sie fordert Klarheit bei der Verteidigung der Demokratie. Und wie sehen Sie’s?

Mehr als 1000 engagierte Schüler und eine interessante Geschichte: Das Kladower Gymnasium erinnert künftig an die Holocaust-Überlebende. Zum Fest wird auch ein berühmter Ex-Schüler erwartet, der heute im Roten Rathaus arbeitet.

Bei einer Museumstagung im Hamburger Bahnhof klagen zwar die zehn geladenen Direktoren über das verschärfte politische Klima. Nachgeben will aber keiner von ihnen.

Die Sanierung der Problemimmobilie in Charlottenburg geht in die finale Phase. Am „Tag des offenen Denkmals“ erblicken Besucher das Innere. Und können sich auf die nahende Wiedereröffnung freuen.

Auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis: Dana Vowinckel hat eine intensive, aber etwas detailistische jüdisch-deutsche Liebesgeschichte geschrieben.

Die meisten Menschen, die in Sachsen-Anhalt für die AfD gestimmt haben, sehen sich als Vertreter der gesellschaftlichen Mitte. Können sie das einfach von sich behaupten?

Keramikfragmente, Tierknochen und Spuren aus der Eisenzeit: Die ersten Funde von Archäologen an der Slawenburg Pilatsch geben Hinweise auf die lange Geschichte der Landschaft an der Havel.

Ein Bonner Ministerialdirektor starb 1986 bei einer Dienstreise in der DDR. Angeblich war es ein Unfall. Seine Tochter glaubt, dass es ein Mord gewesen sein könnte – und wird von einem Ex-BND-Präsidenten unterstützt.

Großer Ernst auf leichten Füßen: Alice Buddeberg bringt „Die Nibelungen“ nach Friedrich Hebbel mit viel Frauenpower auf die Bühne. Und zum besten, schlimmsten Zeitpunkt.

Als Hunderttausende aus Manhattan flohen, halfen zwei New Yorker ihren Kollegen bei der Flucht aus Manhattan. Doch statt dann selbst wegzurennen, liefen sie in die Firmenzentrale. Eine Begegnung am Jahrestag.

In Berichten von 1998 wurde gewarnt, das Terrornetzwerk Al Kaida um Osama bin Laden könnte ein Flugzeug entführen. Doch vieles versandete im Kompetenzgerangel.

Die Präsidentin der Israelitischen Gemeinde München hatte sich kritisch über den AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt geäußert. Dann wurde im Englischen Garten eine Morddrohung gegen sie gefunden.

Seit Jahren ist eine neue Gestaltung des Checkpoint Charlies angedacht, nun hat sich eine Jury entschieden. Einige neue Elemente sollen hinzukommen. Eine Farbe zieht sich durch den Entwurf.

25 Jahre nach den Terroranschlägen von 9/11 gedenken die USA der Opfer. Bei einer Drohnenshow kam es zu einer ungewollt makaberen Szene.

Unser Autor war USA-Korrespondent, als al-Qaida am 11. September 2001 die tödlichsten Terroranschläge der US-Geschichte verübte. Fast 3000 Menschen starben. Die Bilder haben sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt.

Die Anschläge auf das World Trade Center erschütterten auch die Menschen in der Hauptstadt. Fünf bekannte Berliner berichten, wo sie waren, wie sie die Tage danach in Erinnerung haben und was für sie geblieben ist.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde der Ausnahmezustand zur Normalität. Staaten schränkten Bürgerrechte ein – nur vorübergehend, hieß es. Vieles davon aber gilt bis heute.

Als am 11. September 2001 um 8.46 Uhr das erste Flugzeug in das World Trade Center krachte, fuhr Joseph Pfeifer sofort los, um die Rettung zu organisieren. Was er dabei erlebte, lässt ihn nicht los.

Die US-Journalistin Sarah Shay Mirk hat die Folgen von „9/11“ in der Graphic Novel „Guantanamo Voices“ anschaulich gemacht. Ein Interview über die Folgen der Anschläge, staatliche Willkür und die politische Kraft von Comics.

Nach den Terroranschlägen in New York und Washington bekam der US-Präsident immer mehr Macht. Amerika agierte einsamer und aggressiver – ein Trend, der sich unter Donald Trump verstärkt.

Nach dem 11. September 2001 war die Solidarität parteiübergreifend enorm. Ein Vierteljahrhundert später ist umstritten, wer überhaupt in New York gedenken darf. Wer so spaltet, dient den Extremisten.

Zum 20-jährigen Bestehen stellt die Initiative neue Vorschläge zur Potsdamer Mitte und zum Brauhausberg vor. Gleichzeitig löst Mitstreiter Ulrich Zimmermann einen Eklat aus.

Wiedererweckung nach 30 Jahren Verfall: Der Helmertturm auf dem Telegrafenberg wird für 1,9 Millionen Euro saniert und soll ab Frühjahr hochpräzise Daten über Satellitenbewegungen an das GFZ Potsdam senden.

Wohnraum nach Punktesystem, eine Behörde für Remigration, Disziplin an Schulen – so stellt sich AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker die Hauptstadt vor. Bleibt die Frage: Wer ist für die AfD eigentlich Berliner?

Adolf Hitler und Oskar Matzerath, Bananen und Gold: Die Arbeiten des italienischen Künstlerstars verbinden Ulk und Schrecken, Oberfläche und Tiefsinn.

Im boomenden Westen der Stadt wurde für 50 Millionen Euro eine neue Grundschule eröffnet. Sie steht an einem ganz besonderen Berliner Ort. Zu Besuch beim neuen Schulleiter.

Der „Maus“-Zeichner erlebte die Anschläge vor 25 Jahren hautnah. Sein Comic „Im Schatten keiner Türme“ erzählt davon. 2002 traf ihn der Tagesspiegel zum Interview. Das veröffentlichen wir zum Jahrestag erneut.

Im Jahr der vielen Jubiläen in der Johanneskirche in Reinickendorf hat sich die Gemeinde ein ganz besonderes Programm ausgedacht. Dazu erhielt die Kirche noch ein großzügiges Geschenk aus alten Zeiten. Wie es dazu kam.

Tief in der Geschichte des Judentums – und in der Gegenwart: Maxim Biller hat mit „Schwarze Samstage“ seinen „Roman eines Jahres“ nach dem Hamas-Pogrom vom 7.10. 2023 geschrieben.

Die Basketballerinnen der DDR feierten große Erfolge – bis das Politbüro dazwischengrätschte. Wie ging es dann weiter? Eine Ausstellung klärt auf.

Er schuf den „Betenden Hitler“ und schickte Besucher auf eine goldene Toilette. Jetzt stellt der streitbarste Künstler Italiens in der Neuen Nationalgalerie aus und zeigt das Brandenburger Tor im „Fegefeuer“.

Ein neues Manifest will die Kunstschule gegen Angriffe von rechts verteidigen und behauptet dafür ein liberales Bauhaus, das es so nicht gab. Umso wichtiger bleibt die wissenschaftliche Auseinandersetzung.

Jahrelang stand die frühere JVA in Moabit leer. Bekannt wurden die Backsteingebäude auch als Filmkulisse. Die ehemaligen Gefängnisräume haben nun Künstler und Musiker bezogen.

Als die Ostberliner Künstlerin Annemirl Bauer starb, war ihre Tochter 20 Jahre alt. Wie sieht sie die Retrospektive im Minsk? Und wo ist die Kunst ihrer Mutter heute aktuell?

Mit ihrer Haltung zum Bauhaus offenbart die AfD ihre ganze Unkenntnis über unser Land. Wutrede der Architekten vom Büro Graft.
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