Tagesspiegel Lesermeinung – Seite 4
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Lesermeinung

„Schwaetzer unterstützt Garnisonkirche“ vom 11. MaiDer Plan, den Neubau der Garnisonkirche an ein Versöhnungszentrum zu knüpfen, war bezüglich des Ausscheidens der erzkonservativen Stiftung Preußisches Kulturerbe aus dem Projekt ein Erfolg.

„Staufrust im Norden“ vom 22. MaiHier ein paar Kommentare und Vorschläge zum Stau-Gau in Potsdam – übrigens bin ich keiner, der sein Auto verteidigt, sondern ein vehementer radfahrender ÖPNV-Benutzer und -Verteidiger.

Zur bevorstehenden Eröffnung des neuen Schwimmbads bluDie Freude über das neue Stadtbad wird angesichts der Kostensteigerungen und der zur Verfügung stehenden Kapazitäten sicherlich getrübt. Die Entscheidung an dem Standort Brauhausberg festzuhalten, wird sich meines Erachtens als falsch erweisen.

Eigentlich hätte es Freitag der 13. sein müssen, aber das Pech ereilte mich an einem Dienstag im April.

Zum Taxi-Notstand in PotsdamAm letzten April-Wochenende war Potsdam voller Menschen, auch wir hatten Gäste. Leider war es nicht möglich, in Potsdam ein Taxi zu bekommen.

„Der FH-Abriss ist ein Fehler“ vom 4. April und die anhaltende Debatte um die Potsdamer MitteIch bin, wenn ich das in aller Bescheidenheit sagen darf, alter Potsdamer, seit 1953 mit Unterbrechungen und seit 1975 permanent in dieser Stadt lebend.

Zu den Potsdamer Verkehrsproblemen und zum Innenstadt-VerkehrskonzeptSeit dem 2. Mai ist die Nedlitzer Straße halbseitig Richtung Innenstadt gesperrt.

Zum Tod des ehemaligen PNN-Chefredakteurs Georg Jopke und dem Nachruf „Immer unterwegs“ vom 19. AprilVielen Dank für den Nachruf auf Georg Jopke.

Zu „Weltweite Studie: Nur wenig Stau in Potsdam“ und „Richtig gemacht“ vom 22. FebruarIch beziehe mich auf die beiden Artikel der Herren Straube und Kramer über die Potsdamer Verkehrsprobleme.

Zu „Grüne Volksvertreter nehmen voll bezahlte Auszeit fürs Kind“ vom 20. FebruarLandtagsabgeordnete haben circa zweieinhalb Monate sitzungsfreie Zeit pro Jahr.

Zu „Hygiene am Klinikum: Der Keim des Zweifels“ vom 27. FebruarDass wir diese Keime überhaupt in unserem Lebensraum haben liegt am intensiven Antibiotika-Einsatz in der Landwirtschaft.

Zur Intendantensuche amHans Otto TheaterDas Hans Otto Theater benötigt einen neuen Intendanten – und es gäbe einen ganz besonders geeigneten, dem allerdings vor Jahren Tobias Wellemeyer vorgezogen worden war. Es handelt sich um Sewan Lachinian, den früheren Intendanten der Neuen Bühne Senftenberg.

Zu „Land will nicht für bessere Kita-Betreuungszeiten bezahlen“ vom 27. FebruarDie Tatsache, dass das Land meint, keine längeren Kita-Betreuungszeiten als 7,5 Stunden finanzieren zu können, zeigt, dass die rot-rote Landesregierung mit dem Einstieg in kostenlose Kitas die falschen Prioritäten gesetzt hat.

Zu „Schönheit ist eine schwankende Größe“ vom 28. JanuarNun bergen die gebetsmühlenartig vorgebrachten Einwände von Gegnern städtebaulicher Rekonstruktion in Potsdam wenig Neues, gleichwohl werden sie medial immer wieder gern und ausführlich herbeizitiert.

Zu „WmdW“ vom 27. FebruarSind die transatlantischen Scheuklappen des Autoren so stark verrutscht, dass jetzt nicht nur sein Blick, sondern auch sein Denk- und sein Urteilsvermögen darunter leiden?

„Zum Wohle des Steinbeißers“vom 4. FebruarDie von den PNN angeprangerten chaotischen Zustände während der Sommermonate im Unesco-Welterbe Neuer Garten, ebenso wie das ungehemmte wilde Parken am Alten Markt, spiegeln lediglich die Entwicklung unserer Gesellschaft: Was zählt, ist allein der persönliche Nutzen, und zwar sofort.

Debatte um die GarnisonkircheJedesmal erinnern Sie im Zusammenhang mit der Garnisonkirche an den Handschlag von Hitler. Bitte schreiben Sie in Zukunft der Vollständigkeit halber dazu, dass 20 Menschen aus der Garnisonkirchengemeinde im persönlichen Kampf gegen Hitler ihr Leben gelassen haben, was aus meiner Sicht viel wichtiger ist als der Handschlag.

Jüngst waren meine beiden Söhne und ich bei einem Fußballturnier der F-Jugend in der neu errichteten Sporthalle in der Kurfürstenstraße in Potsdam: Zehn Mannschaften, rund 100 Kinder und mindestens 80 Eltern. Eigentlich ein tolles Event, perfekt organisiert vom ESV Lok Potsdam.

Standortsuche für eine Moschee in PotsdamEs gibt in der Stadt genügend geeignete Räume, die Stadtverordneten müssten sich nur zu einem Paradigmenwechsel durchringen: Weg vom unnötigen Totalabriss des Fachhochschul-Gebäudes, hin zu einer behutsamen Erneuerung der Potsdamer Mitte. Selbst bei der beschlossenen Umsetzung des „Leitbautenkonzepts“ könnten in den Blockinnenbereichen zirka 40 Prozent des FH-Gebäudes erhalten bleiben.

„Jetzt kommt Kongsnæs“vom 13. Februar 2017Liebe Redaktion,ich möchte danke sagen für die umfängliche politische Berichterstattung in unserer Stadt.

„Rundreisen um den Obelisken“vom 3. Februar 2017Mit dem Museum Barberini hat Dank Herrn Plattner Potsdam ein Kleinod zurückerhalten, das den Alten Markt im neuen Glanz erstrahlen lässt.

„Mehr Tempo-30-Zonen gegen Krach“ und „Dringend geboten“vom 14. Februar 2017Meine Empfehlung an die Stadt: stellt an allen Ortseingängen der Stadt ein 30-Zone-Schild auf.

Zum Weggang von Theater-IntendantTobias WellemeyerMit Unverständnis und auch großem Bedauern habe ich lesen müssen, dass Oberbürgermeister Jann Jakobs den Vertrag des Intendanten am Hans Otto Theater, Tobias Wellemeyer, nicht über die kommende Spielzeit hinaus verlängern will. Dies erstaunt mich vor allem, weil er sich noch vor wenigen Monaten anlässlich der Feierstunde zum zehnjährigen Bestehen des Neuen Theaters sehr positiv zu dessen Arbeit geäußert hat – zu einer Zeit, in der Herr Wellemeyer stark in die Kritik geraten war.

Zur Berichterstattung über den AfD-Politiker Björn HockeIst es noch demokratisch und versteht man das unter Meinungsfreiheit, wenn man die Tiraden des Herrn Björn Höcke veröffentlicht? Diese Art von Menschen suchen ja durch ihre dämlichen Provokationen die Veröffentlichung, dadurch werden sie ja erst populär, und das gerade bei den Unzufriedenen, die sich der AfD zuwenden.

Zur Abschiedsrede von Bundespräsident Joachim GauckGewiss ist es so, dass jeder Mensch und somit auch der Bundespräsident erst einmal für sich selbst steht und dann erst, in zweiter Linie, im Vergleich zu anderen. Joachim Gauck ist klar authentisch, doch in der Reihe der Bundespräsidenten halte ich ihn eher für Mittelmaß.

Zu „In die Offensive“ vom 19. JanuarSie vertreten die Auffassung, das Potsdam Museum habe im Vergleich zum soeben fertiggestellten privaten Museum Barberini „Nachholbedarf“ und müsse „in die Offensive“ gehen.

Zu: „Manch ein Hardliner ist geblieben“ vom 16. März 2016Aus Interesse an der Entwicklung meiner einstigen Pädagogischen Hochschule Potsdam habe ich mich vor etlichen Jahren im Alumni-Portal der heutigen Universität Potsdam angemeldet.

Zu „Die Krankmacher“ vom 21. JanuarIhr Kommentar unterstellt uns niedergelassenen Ärzten, dass wir falsche Diagnosen erstellen, um Geld von den Krankenkassen zu bekommen.

Zur Eröffnung des Museums BarberiniWenn jetzt anlässlich der Eröffnung des Kunstmuseums Barberini über die Förderer der Impressionisten in Deutschland berichtet wird und dabei zu Recht Herr Hasso Plattner im Mittelpunkt steht, sollte bei dieser Gelegenheit auch auf den langjährigen Direktor der Berliner Nationalgalerie Hugo von Tschudi hingewiesen werden. Tschudi (1851–1911) hat gegen den Widerstand der Majestät 30 Bilder der französischen Impressionisten um 1900 nach Deutschland geholt und dadurch zu ihrem Durchbruch wesentlich beigetragen.

Erfahrungen am Rande desPotsdamer WeihnachtsmarktsAm Freitag, dem 16. Dezember 2016, haben wir von 19 bis 21 Uhr den Potsdamer Weihnachtsmarkt besucht und waren begeistert von der Vielfalt des Angebots.

„Das jähe Ende einer zähen Zeit“ vom30. DezemberIch finde es schade, dass Herr Wellemeyer und wahrscheinlich damit auch ein Teil des Ensembles geht.

Zur Debatte um den Wiederaufbau der Potsdamer GarnisonkircheWarum eigentlich müssen sich Großspender wie Günther Jauch für ihre guten Taten rechtfertigen ? Eigentlich müsste jeder Potsdamer jubeln und unendlich froh sein über so viel Großzügigkeit.

Verqualmt. Stadtpolitik debattierte Rauchverbot an Haltestellen des ViP.

Zur Fahrpreiserhöhung beim Verkehrsbetrieb ViPDie Informationen des ViP bezüglich der Fahrpreiserhöhung zum 1. Januar 2017 sind unseriös und eine Kundentäuschung.

Zu „Pro Potsdam sucht Planer für Tramdepot“ vom 13. DezemberIch vermisse den Hinweis zur zwingenden Notwendigkeit des Baus von Kitas und Schulen bei immer mehr geplanten riesigen Wohnanlagen.

Das Modell. Die Garnisonkirchenstiftung will den Turm der Garnisonkirche wieder aufbauen. TV-Moderator Günther Jauch sprach in dieser Woche erstmals über seine Millionenspende für das Projekt.

Zu „Jauch spendet schöne Aussichten“ über die Millionenspende von Günther Jauch für den Wiederaufbau der Garnisonkirche vom 14. DezemberIch bin 1959 in Potsdam geboren worden und im Fischerkiez in unmittelbarer Nähe der Kirchenruine aufgewachsen.

Zur Diskussion um den Standort für eine neue Schule an der Sandscholle oder der Rudolf-Breitscheid-Straße in BabelsbergImmer wieder Fehlentscheidungen!In einem Kommentar wurde bereits auf kurzsichtige Entscheidungen bezüglich der Schulen in Babelsberg hingewiesen.

Zum Thema US-Wahl, Europa und PotsdamIm Zusammenhang mit den neuesten politischen Entwicklungen in Deutschland und Europa, aber auch den USA, hier ein Kommentar zu diesen Entwicklungen: Ich fürchte, jeder von uns kennt einen Fall, in dem Politiker ihre Versprechen nicht einhielten. Wir, das Volk, der Souverän, werden zuerst frustriert und dann politikverdrossen, wenn wir immer wieder feststellen müssen, dass wir von unseren gewählten Vertretern nicht ernst genommen werden.

Zum Thema Schleichwege in PotsdamFlorenz kann es, Mailand kann es, Oslo kann es, nur in Potsdam wäre eine autofreie Innenstadt „fraglich“? Zum Parken gibt es reichlich Tiefgaragen und Parkhäuser in der Umgebung, für Gehbehinderte gibt es technische Lösungen zum Parken (versenkbare Poller mit Fernbedienung, ausgewiesene Parkplätze).

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