Troika: Aktuelle Beiträge zum Kontrollgremium der EU – Seite 4
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Thema

Troika

Schaffen es kaum, die Hände zu schütteln. Jeroen Dijsselbloem, Chef der Gruppe der Finanzminister der Eurozone, und Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis.

In Europa wartet man darauf, dass die neue Athener Regierung endlich ihre Pläne konkretisiert. Finanzminister Varoufakis erklärt, man brauche noch „einige Wochen“, um Vorstellungen zu entwickeln. Wissen die noch immer nicht, was sie wollen? Ein Kommentar.

Ein Kommentar von Gerd Höhler

Der 49-jährige Panos Kammenos ist Verteidigungsminister im neuen griechischen Kabinett. Der Rechtspopulist wird Regierungschef Alexis Tsipras bei der Anti-Troika-Politik auf die Finger schauen. Angela Merkel wirft er vor, sie wolle aus Deutschland "das Vierte Reich" und "aus einem Europa unabhängiger Staaten ein Europa machen, das von Deutschland dominiert wird".

Von Gerd Höhler
Auf und Ab. Der Euro-Kurs schwankte seit 2008 stark. Nach der Lehman-Pleite (links) brach er ein. Noch tiefer ging es bergab, als klar war, dass Griechenland Hilfe braucht. Derzeit ist es die lockere Geldpolitik, die den Kurs nach unten drückt. Am Freitag fiel er auf ein Elf-Jahrestief.

Notenbank und Politik haben den Währungsraum kräftig umgebaut, stehen aber weiter unter Handlungsdruck. Nun bereitet die Europäische Zentralbank den Kauf von Staatsanleihen vor – und in einer Woche wählen auch noch die Griechen.

Von
  • Carla Neuhaus
  • Albrecht Meier
Marktbeschwichtiger. Der Italiener Mario Draghi (67) führt die EZB seit November 2011. Er beruhigte die Märkte mit der Ankündigung, er werde alles tun, um die Euro-Zone zusammenzuhalten. Kritiker sagen, er überschreite seine Kompetenzen.

Darf die Europäische Zentralbank angeschlagenen Euro-Ländern mit dem Kauf von Anleihen unter die Arme greifen? Ja, sagt ein Gutachter am EU-Gerichtshof. Die Notenbank dürfe auch unkonventionelle Schritte tun. Das nimmt Euro-Kritikern den Wind aus den Segeln

Von
  • Carla Neuhaus
  • Christopher Ziedler
Ein Duo für Griechenland: EU-Währungskommissar Pierre Moscovici (links) und Frankreichs Staatschef François Hollande.

Griechenlands Regierungschef Samaras versucht verzweifelt, im Parlament eine Mehrheit für seinen Präsidentschaftskandidaten zu schmieden. Gelingt das nicht, droht neues Chaos in Hellas. Die drohende Krise ruft zwei Franzosen auf den Plan: Währungskommissar Moscovici und Präsident Hollande.

Von Albrecht Meier
Stavros Dimas war in Brüssel EU-Umweltkommissar.

Es soll ein Befreiungsschlag sein: Mit der vorgezogenen Wahl eines neuen Staatspräsidenten will der griechische Premierminister Antonis Samaras für klare Verhältnisse sorgen. Ob ihm das gelingt, ist aber ungewiss. Findet sich im Parlament keine Mehrheit für seinen Kandidaten Stavros Dimas, steht Griechenland vor Neuwahlen und einem möglichen Sieg der radikalen Linken.

Von Gerd Höhler
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