
800.000 Menschen wurden 1994 von Angehörigen der Volksgruppe Hutu getötet – die meisten Opfer waren Tutsi. Jetzt trauert Ruanda bis zum 4. Juli.

800.000 Menschen wurden 1994 von Angehörigen der Volksgruppe Hutu getötet – die meisten Opfer waren Tutsi. Jetzt trauert Ruanda bis zum 4. Juli.

Am 6. April 1994 begann über Nacht das große Töten in Ruanda. Der Genozid ist bis heute nicht aufgearbeitet.

Deutschland streitet über die Rücknahme von IS-Kämpfern. Ein jesidischer Junge, der jahrelang von ihnen gefoltert wurde, sagt: „Töten.“ Ein Essay.

Endlich diskutieren Europa und Afrika über das Kolonialerbe. Das hat Folgen für das Humboldt Forum. Ein Gastbeitrag vom Präsident des Goethe-Instituts.

Wegen Rechtsfehlern muss ein Mammutverfahren gegen einen Ruander in Stuttgart neu aufgerollt werden. Am Ende könnte ihn ein niedrigeres Strafmaß erwarten.

Ein anderes Ostafrika: Das Festival „Afrikamera“ im Kino Arsenal zeigt Filme aus der Region.

Die Hauptstadt ein einziger Garten, in den Wäldern der Berge leben Gorillas – und inzwischen ist es hier so sicher wie nirgendwo auf dem Kontinent.

Afrikanischen Staatschefs beraten an diesem Dienstag in Berlin über Investitionen. Auch die Gründerszene spielt eine Rolle.

Der Fifa-Council hat in Ruanda die Gründung einer Task-Force beschlossen, um die Zukunft der Klub-WM zu beraten. Es ist ein Erfolg für Infantino.

Wasser für Malawi, Hundefutter für Rumänien: Immer öfter sind Spenden statt Geschenken gefragt. Schluss mit der Unsitte der karitativen Selbstdarstellung!

Das tödliche Virus ist erneut im Kongo ausgebrochen – diesmal im Osten des Landes. Dort bedroht die Seuche nun eine der bevölkerungsreichsten Regionen Afrikas.

Der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan ist tot. Der Welt geht damit ein leidenschaftlicher Kämpfer für den Frieden verloren. Ein Nachruf.
Debatte zum Umgang mit der problematischen deutschen Vergangenheit im Potsdamer Einstein Forum.

Israel will Zehntausende Afrikaner loswerden. Unter dem Druck der rechten Flügelleute seiner Regierung gibt Premier Netanjahu ein Abkommen mit den UN auf.

Uganda ist eines der letzten Refugien für Berggorillas. Doch die Sorge um die Tiere hat einen neuen Konflikt hervorgebracht: Mensch gegen Mensch.

Schmerz muss sichtbar werden: Der amerikanische Filmemacher Arthur Jafa erzählt in der Julia Stoschek Collection vom schwarzen Lebensgefühl und dem Erbe afroamerikanischer Musik.

Fast 40.000 afrikanische Migranten sollen Israel verlassen. Jetzt werden die Ausweisungsbescheide verteilt. Doch viele Bürger des jüdischen Staats protestieren gegen die Pläne.
Die Rohingya-Krise spitzt sich zu, das Leid wird größer aber die internationale Staatengemeinschaft findet keine Lösung. Dabei könnte diplomatischer Druck die Rechte der Rohingya schützen, schreibt die Geschäftsführerin von Oxfam International in ihrem Gastkommentar.

Was wirklich hilft: Die Wissenschaftlerin Iris Bohnet beschäftigt sich mit den psychologischen Hürden der Gleichstellung von Mann und Frau.

Fiktiver Prozess, reales Leiden: Der Schweizer Regisseur und Dramatiker Milo Rau inszeniert „Das Kongo Tribunal“ als Theater im Film.

Wer es in der frankophonen Welt schaffen will, geht nach Frankreich. Hier lernt der Autor Gaël Faye den Rhythmus seiner Muttersprache ganz neu. Das Interview in voller Länge.

Wie sollen Museen mit menschlichen Überresten umgehen? Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat 2011 eine Schädelsammlung übernommen. Jetzt widmet sie der Frage ein Forschungsprojekt.

Die Ranger im Virunga-Nationalpark kämpfen gegen Milizen und Wilderer. Es ist einer der gefährlichsten Berufe Afrikas.

Die frühere UN-Chefanklägerin beklagt fehlenden Rückhalt für der Aufarbeitung von Kriegsverbrechen. Der Sicherheitsrat wolle keine Gerechtigkeit.

Paul Kagame kann Ruanda weitere sieben Jahre regieren. Er erhält sogar mehr Stimmen als bei den beiden Präsidentschaftswahlen zuvor.

Der Präsident von Ruanda steht vor der nächsten Amtszeit – am heutigen Freitag will er sich zum dritten Mal wählen lassen. Dabei ist er schlechter als sein Ruf. Ein Porträt.

Ein Berliner Museum will wissen, wie 1000 Schädel in seine historische "Luschan-Sammlung" kamen. Auch, um sie eventuell nach Ruanda zurückzugeben.

30 junge Besucher aus mehreren afrikanischen Ländern informierten sich in Klaistow über die Arbeit eines Brandenburger Spargelhofs.

Die Schriftstellerin Margaret Atwood über die Aktualität von Klassikern in Zeiten von Trump, ihren neuen Roman und Ausflüge in die Comic-Welt.

Bilder von den Rändern der Gesellschaft: Das Kunstmuseum Wolfsburg widmet dem südafrikanischen Fotografen Pieter Hugo erstmals eine Einzelausstellung in Deutschland.

Das Entwicklungsministerium investiert in die Ausbildung von Filmschaffenden und Medienarbeitern in Afrika. Es setzt dabei auf die Erfahrung der Regisseure Tom Tykwer und Volker Schlöndorff.

Mehrmals hat US-Präsident Trump angedeutet, dass er die US-Entwicklungshilfe für Afrika kritisch sieht. Auf dem Kontinent befürchtet man nun, dass er die Politik seiner Vorgänger zunichtemachen könnte.

Ein Zivilisationsbruch wie Guernica, Srebrenica, Ruanda: Die Schlacht um Aleppo macht deutlich, dass Diktatoren ungeschoren davonkommen. Despoten in aller Welt dürften sich geradezu ermuntert fühlen. Ein Kommentar.

Diktatoren, Terrorgruppen und Drogenkartelle - Die Organisation „Reporter Ohne Grenzen“ prangert in einem Bericht die Feinde der Pressefreiheit an.

Die Vereinten Nationen sprechen vom größten Erfolg seit dem Pariser Klimagipfel: Die internationale Staatengemeinschaft will schädliche FKW-Gase schrittweise abschaffen.

Die Kanzlerin besucht in Afrika drei Krisenstaaten. Sie will sich ein Bild von Fluchtursachen machen. Auch die Bundeswehreinsätze in Mali und Niger dürften Thema sein.

Die Vereinten Nationen verlieren die Geduld mit dem Präsidenten und dem Vize-Präsidenten des Südsudans. Doch noch haben die Nachbarländer keine neuen Sanktionen beschlossen.

Nach 112 Jahren will die Bundesregierung den Völkermord an den Herero und Nama anerkennen - es hat lange gedauert. Ein Kommentar.

Bewegendes Porträt: Ein überlebender Tutsi aus Ruanda berichtet in "Plötzlich umgab uns Stille" von den Schrecken, die er erlebt hat.

Christoph Lüdemann, Medizin- und Wirtschaftsstudent in Witten-Herdecke sowie Entwicklungshelfer in Ruanda und Sierra Leone, ist der erste „Student des Jahres“.
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